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(Obige Auflistung nur bis zur Fertigstellung der Navigationsleiste)

VORBEREITUNG


Wiederholungen über Zusammenhänge, wie nachstehend, erwiesen sich als unvermeidbar. Anders scheinen die komplexen Zusammenhänge dem noch Uneingeweihten kaum näher gebracht werden zu können. Wer bereits in das biotele System eingedrungen ist, kann sich die Lektüre dieser Vorbereitung auch sparen. 
Davon ausgenommen sind
allerdings die Anmerkungen und über die biotelen Aspekte AUSLESE, AUSGLEICH und AUTONOMIE wegen deren zentraler Bedeutung und der von der eingefahrenen Auffassung und ihrem üblichen Gebrauch abweichenden Definition, wie sie  speziell für die biotele Begutachtung verbindlich sind.
(Links zu diesen Aspekten siehe oben und in der Navigationsleiste)

Die bisher bekannten Ausführungen von Demokratie kranken am Kurzzeitdenken der politischen Entscheidungsträger, die ja ihr Augenmerk besonders auf Maßnahmen und deren Folgen und auf Ereignisse innerhalb ihrer Wahlperiode richten, da sie nach Ablauf der selben wiedergewählt werden möchten.  Ein weiterer Nachteil liegt in dem Umstand, dass in der Parlamentarischen Demokratie fast ausschließlich Gruppeninteressen zum Tragen kommen, welche in Parteien und anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lobbys organisiert sind. 

Die von Gruppeninteressen bestimmten Parteien haben die Macht an sich gerissen und nutzen sie bereits bei Koalitionsbildungen nur in geringem Umfange gemäß dem Willen und zum Wohl der Wählerschaft.
Denn das Gemeinwohl, das ja vor allem langfristig wahrgenommen werden muss, kommt dabei  in bedenklichem Maße zu kurz. Verderblich ist auch die enge Zusammenarbeit von Politik und Medien, vor allem in Gestalt  des Fernsehens, welches dem dem Publikum weithin ein verfälschtes Bild von der Wirklichkeit und den Sachzusammenhängen vermittelt. Da die große Mehrheit zur Bequemlichkeit neigt, und Unangenehmes nur zu gerne beschwichtigt sieht und verdrängt, gerät die demokratische Regierungsform  leicht in die Gefahr, die eigentlichen insbesondere rechtsstattlichen und sicherheitspolitischen Aufgaben nicht zu bewältigen. Politische und soziale Verbesserungsvorschläge zugunsten der Allgemeinheit können bisher von Einzelnen nur über den Hebel von Gruppen und Parteien mit einiger Erfolgsmöglichkeit angeregt werden; zum Tragen kommen sie meist nur dann, wenn sie den Interessen der angesprochenen Gruppe dienlich sind.

Da sich die Nachteile und Schäden einer derartigen Politik immer stärker bemerkbar machen, kommt es immer häufiger zu Protestkundgebungen und -märschen, um Druck auf die Politiker auszuüben. Bedauerlicherweise stehen die Organisatoren solcher Massenproteste in der Regel selbst unter dem Einfluss von Gruppeninteressen. Auch tragen derartige Protestbewegungen überwiegend sozialistische Züge in Richtung einer Stützung linker oder linksgrüner Parteiideologie. Die Masse der Bevölkerung hat sich leider daran gewöhnt, steigenden materiellen Wohlstand unter Garantie des Sozialstaats auf Pump zu genießen. Es gehört zur Schwäche der Parlamentarischen Demokratie, dass vor Wahlen die Parteien sich in Versprechungen gegenseitig überbieten. Bereits John Stuart Mill erkannt diese Schwäche , welche nahezu zwangläufig zur Staatsüberschuldung führt und damit zur Belastung künftiger Generationen.  Die Ausdehnung des Gleichheitsprinzips von der Rechtsgleichheit auf die wirtschaftliche und soziale Gleichheit ist für eine Mehrheitsherrschaft verführerisch und begünstigt eine Tendenz zum demokratischen Sozialismus, der wegen der durch die Entmachtung der geistig Regsameren und Beraubung der Strebsameren zwangsläufig auch zum wirtschaftlichen Niedergang und zur Parteidiktatur führt. Derzeit stellt China unter Beweis, dass eine Diktatur in der Lage sein kann, den wirtschaftlichen Wiederaufschwung einzuleiten, wenn sie wenigstens im Wirtschaftlichen mit der  Gleichheitsideologie bricht. In Europa besteht augenblicklich die Tendenz der führenden Politiker, sich über die Mehrheitsherrschaft, die doch eigentlich der Demokratie zugrunde liegt, hinwegzusetzen und eine Oligarchie der Brüssler Kommissare über den Hebel einer zentralen Wirtschaftslenkung herbeizuführen. Es darf jedoch nach Art der Auswahl und Berufung dieser Bürokraten stark daran gezweifelt werden, ob diese die notwendigen Kenntnisse und  Qualitäten aufweisen, einer derartigen Aufgabe gerecht zu werden. Die bisherige Stärke einmalige Chance Europas lag aber gerade in der Vielfalt ihrer Nationen mit verschiedenen Sprachen und Kulturen, die miteinander in einen friedlichen Wettstreit hätten eintreten können, hätte man nicht überstürzt eine Währungsunion angestrebt und iohne Rücksicht auf kulturelle und wirtschaftliche Verschiedenheiten den Euro eingeführt.

Mit BIOTELIE soll der Versuch gemacht werden, den Abschwung in die Nivellierung auf niedrigem Niveau und die Rückkehr zur Diktatur aufzuhalten, indem die Parlamentarische Demokratie durch eine langzeitpolitische Instanz ergänzt wird, welche über Parteiengrenzen und zeitliche Begrenzung durch Wahlperioden hinweg das Gemeinwohl mit Hilfe der Vorschläge einzelner, geistig regsamer Bürger unter direkt-demokratischer Legitimierung verteidigt und fördert. Jeder fähige Bürger könnte dadurch zum Gesetzgeber werden, wenn er (gebührenpflichtig ähnlich wie bei den gewerblichen Patentämtern aber erfolgsprämienberechtigt) einen Verbesserungsvorschlag  einer unabhängigen biotelen Begutachtung unterwirft, deren positives Ergebnis der elektronischen Abstimmung der vom Gesetzesvorschlag direkt Betroffenen unterworfen wird. 
Das biotele Gutachtenverfahren, dass in Kontrollkörperbüros ohne eigene Eingriffsmöglichkeiten in den inhaltlichen Gutachtenablauf  organisiert werden soll, kann nur in den Ausnahmefällen wirksam werden, in denen die zu beurteilenden Sachzusammenhänge klar und eindeutig sind; es sind solche Ausnahmen  jedoch zum Teil von sogar geschichtsbedeutender Wichtigkeit. Die, dann jedoch hoffentlich etwas geringer werdende, Masse von Gesetzen und die Vielzahl an notwendigen Kompromissen soll bei der Parlamentarischen Gesetzgebung verbleiben .
Während in einer vorbereitenden Phase das biotele Gutachtenverfahren bloß beratende Funktion hat, soll einer fortgeschrittenen Phase auch  auch die Parlaments- oder Regierungsgesetzgebung der biotelen Begutachtung unterworfen werden, um einige eventuell eindeutig falsche politische Weichestellungen zu vermeiden und die Regierenden zu größerer Sorgfalt anzuregen.

Über die Beteiligung an der Erprobung des biotelen Gutachtenverfahrens nimmt der Teilnehmer an dieser Studie an einer bei Gelingen epochemachenden Kulturleistung teil. Es soll mit diesem ersten Versuch eines biotelen Gutachtenverfahrens der Beweis erbracht werden,  dass auch Menschen sonst sehr unterschiedlicher Denkungsart und Überzeugungen zu übereinstimmenden Urteilen über Problem- und Konfliktlösungen kommen können. Voraussetzung dafür ist aber eine allgemein anerkannte Zielvorgabe im Sinne einer Definition menschlich-politischer Vernunft im Dienst der Lebenserhaltung. In einem konservativen Rahmen wird dabei Bewährtes berücksichtigt und zu Zwecken der Daseinsbewältigung ausbaut und verändert und Nichtbewährtes durch Besseres ersetzt. Eine nahezu revolutionäre, weil notwendige, Veränderung  würde das biotele Gutachtenverfahren darstellen, zumindest dessen Einschaltung in den Gesetzgebungs- und staatlichen Verwaltungsprozess. Es muss dort neben die Arbeit der Sachverständigenkommissionen treten, diesen in Fällen eindeutiger Sachzusammenhangslage sogar  kontrollierend übergeordnet. 
Eine zentrale Bedeutung sollte das biotele Gutachtenverfahren in der Bekämpfung der weltweit grassierenden Korruption erlangen, die selbst in den sog. Rechtsstaaten in derart erschreckendem Maße zunimmt, dass in weiten Bereichen von einer Verbrechensherrschaft (Krimenarchie) gesprochen  werden müsste. 
Charakter-, Rang- und Weisungsabhängigkeiten der Gutachter, welche die Ergebnisse der heute üblichen Zusammenarbeit in Kommissionen weitgehend bestimmen, sollen durch die  Anonymität der Gutachter während ihrer Tätigkeit auch gegenseitig untereinander vermieden werden. 

Damit unabhängige Gutachter, die sich nicht einmal untereinander absprechen können, über Sachverhaltsübereinstimmungen zum selben Urteil kommen können, müssen die Ziel- und Grundbegriffe, derer sie sich bedienen, genau und verpflichtend definiert sein.

Die Definitionen folgen zunächst uralten, längst weit differenzierten Verhaltensregeln zugunsten der Lebenserhaltung und der Anpassung dieser Verhaltensregeln an die inzwischen gewonnenen Erfahrungen. Man kann BIOTELIE auch als eine Ideologie (nämlich ein Ideensystem) bezeichnen, dann aber als eine solche, die weitgehende Freiräume des Denkens und Verhaltens einräumt und sich ständig veränderter Wirklichkeitserfahrung anpasst. 
Die Verschiebung der illusorischen Ideologie des Sozialismus-Kommunismus von einer kollektiven, wenigstens vorgeblich gemeinschaftsorientierten  in eine ebenso illusorische  linksliberale, mit ihrer Vergötterung individuellen Willkür- und Lustentfaltung  und damit ihrer verstärkenden Tendenz ins Negative, Lebenszerstörende sollte dabei ein abschreckendes Beispiel einer fortgesetzten Fehlentwicklung sein. Dieser linksliberalen Ausrichtung hängt vom zusammengebrochenen Staatssozialismus her die Notwendigkeit zur Verlogenheit und zum Betrug an, da dies Ideologie  ja auf unrealisierbaren Illusionen aufgebaut ist.

Besonders deutlich wird dies bei der Betonung des Grundanliegens und Zieles der nachhaltigen Entwicklung, das von der Brundtland-Kommission 1973 aufgestellt, aber längst in sein Gegenteil verkehrt wurde.  Gemeint war ursprünglich ein Zurückfahren des Wachstums der menschlichen Technikentfaltung zugunsten der Naturerhaltung in einem Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur
Die Politik hat den Begriff der nachhaltigen Entwicklung mit ihrem Streben nach nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum, nachhaltige Mobilität (für Auto- und Flugindustrie) usw. in ihr Gegenteil verkehrt. 
Das biotele Verfahren, das an diesem Ziel in seinem ursprünglichen Sinn festhält, wählt für den Zielbegriff der "nachhaltigen Entwicklung" den der "dynamischen Stabilität"  Damit werden in diesem ebenfalls dialektischen —  in gegensätzlicher Spannung seiner Bestandteile befindlichen — Begriff Satzgegenstand und Satzaussage vertauscht. Das Schwergewicht  der Begriffsaussage liegt damit — wie auch von der Brundtland-Kommission ursprünglich beabsichtigt — auf lebendigen Kernbildungen zur Zusammenhangserhaltung unter hierzu doch ständig notwendigen Veränderungskreisläufen.
Die Zieldefinition als  "nachhaltige Entwicklung" hat einen naturwissenschaftlichen Anstrich und steht (unausgesprochen) vor dem Hintergrund einer Vorstellung der Weltentstehung und Lebensentfaltung allein durch AUSLESE und begünstigt eine atheistisch-materialistische Weltsicht. Die Zieldefinition als "dynamische Stabilität" aber bleibt näher beim Geheimnis des (persönlichen) Bewusstseins und der Möglichkeit eines primär Ideellen und damit des religiösen Schöpfergedankens. Mit der Einschließung eines Gottesbegriffs wird auch eine Annäherungsmöglichkeit an die Religionen und an die Religiösen gesucht. "Dynamische Stabilität" steht für das Prinzip des Lebendigen. 

Das biotele Gutachtenverfahren befindet sich erst in den Anfängen seines Aufbaues und bedarf des ständigen Ausbaues, der aber nie zur nachhaltigen Verwässerung des biotelen Aspektes der AUSLESE führen darf, der doch die Grundlage der lebenden (biologischen) Entwicklung ist. Auch der biotele Aspekt der GEGENSEITIGKEIT als Grundlage der Gerechtigkeit, als einer Grundlage auch des Sozialen, bedarf der ständigen Beachtung. Voraussetzung zur Berücksichtigung aller biotelen Aspekte aber ist eine möglichst wirklichkeitsgetreu Unterrichtung (Information) der Gesellschaft über alle überlebenswichtigen Sachzusammenhänge gemäß dem biotelen Aspekt des VERGLEICHENS, welcher der Urteilsfähigkeit dient. Echte Demokratie ist auf die Urteilsfähigkeit ihrer Bürger angewiesen.
Die Aufdeckung von Ungereimtheiten und Widersprüchen auch innerhalb dieses Gutachtenverfahrens und Vorschläge zu deren Beseitigung sind notwendig und willkommen. 

Die rasante Entwicklung der elektronischen Nachrichtenverkehrs und insbesondere das Fernsehen, verbunden mit der erhöhten Freizeit einer Mehrheit der Benutzer öffentlicher Medien, führt zunehmend zu einer Desinformation durch die virtuellen und insbesondere die optischen Täuschungsmöglichkeiten. Es ist bereits von der "Mediokratie" die Rede. Politik und Medien gehen dabei in enger gegenseitiger Abhängigkeit ein Bündnis zum gegenseitigen Vorteil ihrer Funktionäre und zu Lasten einer wirklichkeitsentsprechenden Urteilsfähigkeit  der Bürger und einer deren  Wohl dienenden Entwicklung ein. Die Entfremdung zwischen Regierungsfunktionären und  Volk lässt den Ruf nach mehr Direkter Demokratie immer lauter werden. Eine verantwortbare  Handhabung Direkter Demokratie ist jedoch nur auf überschau- und erlebbarer Ebene möglich und verlangt zudem nach erheblichem auch finanziellem Aufwand, welcher zwangsläufig wieder, wie schon im Parteienwesen, eine Abhängigkeit von Interessengruppen und Geldgebern nach sich zieht.  

Voraussetzung für ein politisch wirksames bioteles Gutachtenverfahren sind nicht nur umfangreiche Informationsmöglichkeiten, sondern auch der Ausbau eines realitätsorientierten öffentlichen Informationswesens. Verständlicherweise wird nun mancher aufheulen, wenn von bioteler Zensur die Rede wird; es ist jedoch lediglich eine ehrlichere Zensur gemeint, als die heute praktizierte. Eine biotele Zensur ist unverzichtbar für die Wirksamkeit einer echten Demokratiereform. 
Während des Schwebens von Abstimmungsverfahren über biotele Gesetzesanträge dürften in öffentlichen Massenmedien solche Auffassungen nicht verbreitet werden, die der Meinung der großen Mehrheit der Wissenschaftler — anders ausgedrückt: der herrschenden wissenschaftlichen Schulmeinung nach — den wirklichen Sachzusammenhängen widersprechen. Von Wissenschaftlern benutzte Fachmedien würden keiner Zensur unterliegen. Verstöße gegen diese Zensur würden — nach Aufnahme der biotlelen Begutachtung in die Staatsverfassung — mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Ein Massenpublikationsorgan könnte jeglicher Strafe entgehen, wenn der etwa zweifelhafte Stoff  (in einer Art Vorzensur) der unabhängigen biotelen Begutachtung (im Schnellverfahren unterworfen würde. Das Massenpublikationsorgan könnte sich auch dafür entscheiden, gleichzeitig mit der anrüchigen Veröffentlichung im gleichen Umfang eine wissenschaftliche Gegendarstellung unter bioteler Gutachtenaufsicht herauszugeben. Der biotelen Gutachteninstanz  stühden freie biotele Vereine zu Hilfe, die keinerlei machtpolitische Privilegien besitzen.

Was heute mit "politisch korrekt" bezeichnet wird und über die Medien die Öffentliche Meinung bearbeitet und auch weithin beherrscht, hieß zu DDR-Zeiten "linientreu". Es hat — in Abschwächung hinsichtlich der Formen der Gewaltanwendung  — seine Entsprechung in allen Diktaturen, so auch in der NS-Herrschaft.  Es sollte diese Handhabung von Demokratie durch eine auf einseitige illusionäre ideologische Zielsetzung ausgerichtete oder doch zumindest an eine solche gebundene Parteienpolitik ein Warnsignal für diejenigen sein, die es mit unserem Staatswesen und mit der Rechtsstaatlichkeit ernst meinen. Es geht nämlich derzeit über diese "politische Korrektheit", also der Harmonisierung und Abstimmung zwischen Politik und Publizistik, also über Ausschaltung von Kritik,  in Politik, Staat und Gesellschaft, der Wirklichkeitsbezug zunehmend verloren. 
Jeder Nachdenkliche kennt die Misere, aber kaum jemand will etwas dagegen tun. Das Äußerste, was noch von Mutigen und Unabhängigen geleistet wird, ist der Versuch der Aufklärung einer dafür noch empfänglichen Minderheit durch Buchveröffentlichungen oder Zeitungen wie die Wochenzeitschrift "JUNGE FREIHEIT", die sich allen Verleumdungen und Bekämpfungsmaßnahmen des übermächtigen linken politischen Lagers noch entgegenstemmen.

Die Teilnahme am Modellprojekt einer biotelen Begutachtung nun erfordert nicht einmal Mut, denn das Modell wird anonym abgewickelt; lediglich ein gewisser Zeitaufwand ist unvermeidbar.
(Der Zeitverlust speziell in Anbetracht des noch mangelhaften Webdesigns des Gutachtenschemas fällt dagegen praktisch kaum ins Gewicht.)
Zu diesem Zeitopfer gab es bisher keine Bereitschaft, obwohl doch die Freizeitindustrie weit weniger beglückende Angebote erfolgreich beim Publikum landet und von den ernsten Problemen ablenkt, die Überlebensprobleme sind. Innerhalb des kommunistisch-sozialistisch bis linksliberalen Lagers  sind sehr wohl idealistisch gesinnte Einzelne und Gruppen freiwillig tätig, und ihre Aktivitäten werden offiziell, auch steuerpolitisch, als gemeinnützig anerkannt. Es wird bei jenen zur öffentlichen Protestbewegung dagegen aufgerufen, dass noch nicht alle in einer Art Schlaraffenland leben; dies sei  aber doch bei gutem Willen und entsprechender Änderung der Menschen in diese Richtung hin möglich. Der klägliche Zusammenbruch des Sozialismus in seiner "real-existierenden" Form bei der "Schaffung des neuen Menschen" hat nicht zur angemessenen Ernüchterung und zu einer Neubesinnung über die tragenden Lebensgrundlagen sowie die Rolle der Institutionen dabei beigetragen.

BIOTELIE kann als konservative Ausrichtung der Naturschutzbewegung im Sinne des Mitbegründers der "Partei die Grünen" Herbert Gruhl ("Ein Planet wird geplündert") aufgefasst werden. Herbert Gruhl sonderte sich früh von der von Anfang an gänzlich ins kommunistische Fahrwasser abgedrängten "Partei die Grünen" ab; die von ihm als Gegengewicht begründete "Ökologisch-demokratische Partei" (ÖDP) blieb aber eine bedeutungsarme Splitterpartei. Unter massiver aber geheimer Unterstützung durch den Sowjetblock entwickelten sich die "Grünen" zu einer Protestpartei, welche die atomare Bewaffnung und die Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik unter Missbrauch der demokratischem Freiheiten bekämpfen und beeinträchtigen sollte. Noch heute beherrschen ehemalige Kommunisten die Führungskader dieser Partei und leider inzwischen mit anderen 68-er Revoluzzern die Medien und großenteils die unter Angela Merkel nach links abgetriftete CDU und die Bundespolitik.
 
Die von der 68er Kulturrevolution auf Europa übertragene, häufig neu als grün eingefärbte, Sozialismusvariante brach also theoretisch inzwischen mit der Verherrlichung des Kollektivs und gibt vor, über die Aufhebung der Standes- und Klassenschranken hinaus auch alle nationalen Gebundenheiten und Verpflichtungen in einer globalen Zivilgesellschaft freier Individuen aufzulösen. Diese schädliche und illusorische Utopie ist eine sprachliche Abwandlung des auch unter dem Sowjetbolschewismus vorgeschobenen "sozialistischen Internationalismus". Ihr nächstes Zwischenziel sind die "Vereinigten Staaten von Europa" über die zentralisierte Wirtschafts- sprich Schuldenunion. Dafür werden selbst Begriffe und Sprache in den Medien systematisch verfälscht, um gesunden Menschenverstand und lebensorientiertes Denken zu erschweren oder gar auszuschalten.  
Liberal und sozialistisch, das sei möglich und anstrebenswert. Über den "Marsch durch die Institutionen" (Rudi Dutschke) haben also — ursprünglich noch kommunistisch-militante — inzwischen linksliberal gewandelte Intellektuelle als Ideologen weitgehend die staatlichen und medialen Schlüsselstellungen besetzt.

Es kam zur Verbiegung der überkommenen Moralvorstellungen und Beschränkung der Werteordnung auf die Aspekte einer  AUTONOMIE, die verfälschend auf eine grenzen- und zügellose Selbstbestimmung und eine fast wahllose Toleranz auch gegenüber verderblichen Auswüchsen solcher Zügellosigkeit hinausläuft. Unter der Parole des "Gender Mainstreams" wird der natürliche Geschlechtsunterschied zwischen Mann und Frau in Abrede gestellt und nach marxistische Doktrin die bürgerliche Familie als Zelle der Nation  bekämpft.  Soweit Ausländer und Einwanderer an ihren engen Familienbezogenheiten, am Nationalismus  ihrer ursprünglichen Heimat gegenüber  festhalten und etwa über Regeln des Islam mit unserem Grundgesetz unverträgliche Intoleranzen und sozialen Lastenverschiebungen sich breit machen, werden diese Konfliktquellen über eben diese linksliberale Toleranz vernebelt. Kritische Einwände werden unter dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit unterdrückt. Durch eine grenzenlose Bereitschaft zur Solidarität — auf Kosten des geschmähten und zugleich auch wieder geforderten Staates, also auf Kosten der anderen! —  im Zuge der angestrebten Gleichschaltung aller und der Lebensverhältnisse für alle, wird diese Fehlentwicklung noch gefördert. Die herrschende durch die neue Moral (oder "Diskursethik") geleitete Politik der "Gutmenschen" —  wonach nicht sein kann, was nicht sein darf — steuert Deutschland, ja ganz Europa und die abendländische Kultur auf den bereits sich abzeichnenden Zusammenbruch hin. Infolge  Geburtenschwunds, der "demographische Entwicklung" , scheint dies bereits gesetzmäßig  d. h. nach den derzeit herrschenden Gesetzen und Lebensgebräuchen, vorgegeben. Dass die Sozialisten und Linksliberalen dabei die ersten sein werden, die vom selbst abgesägten Ast stürzen wie im Iran nach dem Sturz des Schahs, ist wenig tröstlich. Auch die Menschheit als Ganzes dürfte durch diesen abendländischen Kulturausfall kaum gewinnen.

Die Kultur des "weißen Mannes" — die Frauen dabei natürlich immer eingeschlossen! — hat über koloniale Überheblichkeiten und Missbräuche hinaus und hinweg unbestritten Bahnbrechendes für die Kultur und Zivilisation der Menschheit geleistet.  Die aus dem antiken Griechenland hervorgegangene Demokratie kann den hohen Ansprüchen auf weltweite Geltung in der bisherig praktizierten und auch in der derzeit propagierten Form jedoch nicht genügen. Eine biotele Demokratiereform zur Ergänzung und Förderung des Gemeinwohles unter langfristiger Planung und Planungsdurchführung ist unabdingbar und liegt zuallererst und zunächst in der Verantwortlichkeit der Europäer und auch in deren Interesse.  

Biotele Begutachtung hat die vordringliche Aufgabe, den Wirklichkeitsbezug  in der Politik wiedergewinnen und sichern zu helfen. Biotele Begutachtung bedient sich dabei der Rückbesinnung auf eine seit Menschengedenken aufgebaute Werteordnung und beschränkt sich dabei auf deren lebenstragende Elemente, wie sie von den verschiedenen Kulturen anerkannt werden können und auch müssen, wenn es  weltweit auf Dauer zu einem gedeihlichen Zusammenleben kommen soll. Eine derartige biotele Werteordnung darf nur dort als in Kraft stehend anerkannt werden, wo ihre spezifisch-unabhängige Verfahrens- und Durchsetzungskontrolle funktioniert. Besonders nach der gezielt systematischen Verfälschung von Begriffsbedeutungen durch die Linken ist die Festlegung von biotelen Begriffsdefinitionen  — wie oben schon festgestellt — unverzichtbar, sollen doch Gutachter verschiedenster weltanschaulicher Lager zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen können. 

Biotelie ist das handelnde Bestreben der Menschen und Menschengruppen und auch von Staaten und Staatenverbänden, das Verhalten der Menschheit  mit den sie umgebenden mit den als  bestimmend erkannte Naturkräften abzustimmen und in Einklang zu bringen. Versagen die Rechtsordnungen und deren Träger, die Staaten, bei der Bewältigung dieser Aufgabe, so wird die Natur rächend einer zahlenmäßig überbordenden Menschheit unter deren Selbstzerfleischung um die verknappten Lebensressourcen ihre Grenzen in Elend, Not und Krankheit zudiktieren.   

Da AUTONOMIE als vernunftgeleitete Selbstbestimmung unter Rücksicht auf die sozialen Zusammenhänge — einschließlich des Selbstschädigungsrechtes — auch konstitutiv wichtiger Bestrandteil des biotelen Systems ist, besteht eine besondere Verknüpfung des letzteren zur Staatsform der DEMOKRATIE. Bei der überragenden Bedeutung des biotelen Aspektes der SPONTANEITÄT und dessen Verankerung in Hirnstamm und Gefühlsleben auch der Menschen ist  deren durch unabhängige freie Wahlen einzuholende Mehrheitszustimmung zu jeweils allen vernunftgebotenen biotelen Maßnahmen unverzichtbar. Wir Menschen leben doch weit mehr als uns bewusst ist "aus dem Bauch heraus", insbesondere gilt dies für die große Masse der Menschen. Auch der biotele Aspekt der HYPARCHIE als Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung spricht für das Vetorecht der direkt Betroffenen gegenüber von der Vernunft her eigentlich gebotenen Gesetzesregeln. Da das biotele Gutachtenverfahren zugunsten von mehr Rationalität den Gutachter zur Zurückstellung seiner Gefühle bei seiner Urteilabgabe zwingt, muss die Emotionalität durch die Abstimmung der direkt Betroffenen entscheidend berücksichtigt werden. 

Die Orientierung der BIOTELIE an der Natur hat zur Folge, dass hinsichtlich der biotelen Gesetzgebung von Naturrecht gesprochen werden kann. Da die Gesundheit ein wesentlicher natürlicher Gesichtspunkt der Lebenserhaltung ist — nur wir Menschen können uns dabei bewusst eine systematische Medizin zur Krankheitsbewältigung leisten — steht das biotele Hauptziel dynamische Stabilität  mit seinen Aspekten im engen Sinn- und Zielzusammenhang zur Hygiene einschließlich der Sozialhygiene.
Die biotele Verfahrensweise über den unabhängigen Gutachtenprozess und die Betroffenabstimmung schlägt als  politische Kybernetik den Bogen zu einem quasi fast zwangsläufigen Steuerungsablauf.
Ohne die direktdemokratische Komponente des Vetorechts der Betroffenen aber wäre das biotele Gesetzgebungssystem unerträglich und sinnwidrig. BIOTELIE will der intelligenteren und ausgebildeteren Schicht in den Völkern wegen deren erhöhtem Erkenntnisstand mehr Gewicht einräumen, allerdings unter Betonung des Rationalen und Verstandesmäßigen und unter Zurückstellung vom Hang zu  Gefühlsmäßigem im Dienst des Eigennutzes. 
Da Politik von den Emotionen der Regierten getragen werden muß, ist deren mehrheitliche Zustimmung als Betroffene für die Erträglichkeit und Tragfähigkeit der biotelen Regierungskomponente unverzichtbar.   Innerhalb des biotelen Gutachtenverfahrens sind Regeln der zumindest vorübergehenden Zurückstellung von biotelen Gesetzesvorschlägen unumgänglich, um keine ablehnende Haltung der von solchen Gesetzen betroffenen Menschen zu provozieren. Erst allmählich, durch vorteilsbringende Bewährung, lässt sich ein Vertrauen der Bevölkerung in die biotele Gesetzgebung aufbauen; schließlich wird — bei entsprechender Behinderung einer Gegeninstruktion von Seiten egoistischer Einzel- und Gruppeninteressen über die Medien — die Bereitschaft zum Gebrauch des Vetorechts abflauen.

Die biotele Gesetzgebung könnte eigentlich mit jeder Art von legitimer Regierungsform verbunden werden, nicht nur mit der parlamentarisch-demokratischen. Folgerichtig wäre damit die Einführung eines direkt-demokratischen Elements bei diesen anderen Regierungsformen (bis hin zur Diktatur) verbunden. Dieser biotele und auch wirklich praktizierte Verfassungsbestandteil würde, nach weltweiter Verbreitung, selbst diktatorische Regierungssysteme unter Demokratisierung humanisieren. Partielle direkte Demokratie (Konstitutionelle Demokratie im eigentlichen Wortsinn) könnte im sich selbst beschränkenden Rahmen der Biotelie zu einem Garanten des Weltfriedens werden, also zu dem, was sich Immanuel Kant bereits von der Einführung der Republik als Staatsform aller Länder erhofft hatte.

Erste konkrete Modellversuche

Es hat sich inzwischen doch erfreulicherweise wenigstens ein Mitleidiger und Gemeinwohlorientierter gefunden, der seine Bereitschaft dazu erklärte, an Modellversuchen teilzunehmen. Ein derartiges Zweimann-Projekt kann natürlich nicht den Beweis erbringen, daß die Verfahrensweise auch bei einer größeren Anzahl von Mitwirkenden zu vernünftigen Ergebnissen kommen kann. Können doch eine breite Allgemeinwohlorientierung und Bildungswissen keineswegs allgemein vorausgesetzt werden. Aber es werden immerhin sofort gewisse Schwächen der Verfahrensweise sichtbar; und diese Schwächen können großenteils sofort bereinigt werden. Allerdings kann dabei der Schwachpunkt nicht behoben werden, der sich daraus ergibt, dass sich nur zwei Köpfe über das Ergebnis zu befinden haben, also auch darüber, ob die erkannten Schwachstellen wirklich bereinigt wurden. Grundsätzlich unterliegt das biotele Gutachtenverfahren ständig der Anpassung an Erkenntnisse über die Forderungen der Wirklichkeit in der Art einer permanenten Reform.

Aus dem Zusammenwirken von bioteler mit der Regierungsgesetzgebung und Regierungsverwaltung ergäbe sich die Möglichkeit, den stärker an der Emotionalität orientierten Regierungsgesetzgebung einen weiten Spielraum bei der Anpassung konkreter von ihr selbst veranlassten Gesetzesmaßnahmen zu überlassen; dadurch bliebe die Regierungsgesetzgebung auch für Spannungen innerhalb  von Bevölkerungsschichten verantwortlich, die sich vor allem auch aus der Tendenz zur wirtschaftlichen Umverteilung zugunsten von Schwächeren  zu Lasten der Leistungserbringern ergeben. Die biotele Gesetzgebung hätte hier subsidiär im Sinne der Hilfe für Schwächere nur einzugreifen, wenn sich grobe Unrechtstatbestandteile und deutliche Beeinträchtigungen im gesellschaftlichen Leistungsgefüge durch Regierungsgesetze erkennen lassen. Nimmt jedoch die Umverteilung zugunsten von Minderleistenden (Wohlhabenden oder Minderbemittelten) ein Ausmaß an, das die AKTIVITÄT in Form der Handlungsfähigkeit des staatlichen Gesamtgefüges hochwahrscheinlich vermindert würde, so ist eine derartige Umverteilung durch bioteles Gesetz möglichst zu unterbinden. Biotele Vereine, aber auch Bürger in Eigeninitiative, könnten die Politiker auf sich anbahnende Gefahren hinweisen. Es wäre zu erwarten, dass die Politiker die biotele Begutachtung jedes ihrer Gesetze durchaus im Voraus in Betracht ziehen würden, um ihrer Bloßstellung vor der Bevölkerung durch etwaige biotele Vetos vorzubeugen.

Das Fehlen einer rationalen politischen Führung wurde jüngst mit dem Abschalten der älteren deutschen Atomreaktoren auf Anordnung der Bundeskanzlerin deutlich. Da sich die Gefahrenlage in Deutschland durch die Katastrophe im erdbebengeschüttelten und Tsunami-gefährdeten Japan nicht geändert hat, wäre zumindest für diese wirtschaftsschädigende Maßnahme ein Parlamentsbeschluss erforderlich gewesen. Außer Betracht bleibt bei der überbordenden Bereitschaft der mediengesteuerten Bevölkerung in Deutschland zur Selbstschädigung die Tatsache, daß wir in Europa von einer Großzahl von Atomreaktoren umgeben sind, deren Betrieb keinesfalls durch unseren Atomausstieg sicherer wird. Wenn Moral von Deutschland in die Welt getragen werden sollte, so böte BIOTELIE sich als brauchbareres weil ausgewogeneres Mittel an. Einseitig gefühlsgetragene Politik  — ideologisch verengte rechnet hierzu — hat bisher nur zu Not, Elend und Leid geführt !

Der "Rettungsschirm" für Griechenland, das unter Vertragsbruch durch Misswirtschaft vom Staatskonkurs bedroht ist, entgegen der bei Einführung des Euro eingeführten Vertragsklausel, daß kein EU-Staat für die Schulden anderer EU-Staaten aufzukommen habe, entlarvt sich als bewusstes Entrechtungsmanöver gegen den deutschen Steuerzahler und Sparer zur Forcierung einer Wirtschaftsdiktatur der Eu-Bürokratie unter Abwürgen der Entscheidungsmacht nationaler Parlamente hin zu den "Vereinigten Staaten von Europa". Es droht ein verarmtes, entrechtetes Gesamteuropa, das zum Vasallenstaat der neuen ostasiatischen Großmächte wird. Diese drohende katastrophale Fehlentwicklung wäre unter der Kontrolle eines biotelen Gutachtensystems nicht möglich geworden. 
Die Nationalstaaten wären in ihrer Geldpolitik an eine ausgeglichene Haushaltspolitik gebunden.

BESONDERS WICHTIGE  BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

AUSLESE

Dieser Begriff wird von den herrschenden links-liberalen Kreisen tabuisiert oder dessen Anwendung notfalls als antihumanitär beschuldigt, abgelehnt und bekämpft. In Deutschland wurde diese Fehleinschätzung durch die Grausamkeiten der Selektion gegenüber diffamierten und ausgegrenzten Menschen wegen ihrer rassischen Zugehörigkeit und den grausamen und schändlichen Ausrottungsaktionen gegen die Verfemten  verstärkt befördert. Das verwerfliche System, soweit gegen Juden praktiziert, ist unter der Bezeichnung "Holocaust"  in Geschichtsauffassung und derzeitige bundesdeutsche Staatsräson eingegangen. 

Hierzu muß angemerkt werden, dass dieses Ausrottungsprogramm Hitlers und seiner Helfer einer unabhängigen biotelen Begutachtung nicht standgehalten hätte, wenn es überhaupt mangels Antrages oder bei Ablehnungshaltung durch die Volksmehrheit bis zu einer Begutachtung gekommen wäre. Denn die Mehrheit des Deutschen Volkes war nicht über diese Verbrechen unterrichtet; es hätte sie auch abgelehnt, wie Zeitzeugen und sachliche Geschichtswissenschaft bestätigen. (Während der Schrecken des Krieges kam es allerdings, wie immer, besonders bei der Masse zu einer Lockerung der humanitären Hemmungen.)
Schließlich steht außer Zweifel, dass die Bürger jüdischer Abstammung unter der Wirkung  jahrhunderterlanger Verfolgung eine Auslese mit besonderen intellektuellen Fähigkeiten darstellten. Ihre Überlegenheit über den weitgehend konstruierten Typ des "Ariers" und "nordischen Menschen" und ihre insbesondere auch wirtschaftlichen Erfolge waren es ja gerade, welche den Hass und auch die Habgier insbesondere der maßgebenden braunen Parteigänger herausforderten.
Außerdem würden Vernichtungsprogramme wie diejenige der NS-Konzentrationslager und Massenerschießungen wegen groben Verstoßes gegen den Aspekt der HYPARCHIE (Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung)  in einem biotel kontrollierten Gemeinwesen nicht möglich sein. Besonders großen Schaden hat für die Weiterentwicklung der Staatslehre die Vorgabe der NS-Führung mit der Behauptung und dem Anspruch angerichtet, den Gesetzen der Biologie, etwa durch Eugenik und Euthanasie, in ihrem Herrschaftssystem Rechnung zu tragen.
Leider unterliegen die Politik und die öffentliche Berichterstattung noch weiterhin der negativen  Auslese  in Richtung der Verfälschung von Tatsachen und begünstigt damit Fehlentwicklungen bis hin zur Katastrophe.

Wenn die heute auch bei uns politisch  tonangebenden Kommunisten  und Sozialisten im Bund mit den Liberalen und sog. Grünen sich ablehnend gegenüber der Auslese  äußern, so wollen sie doch damit zugleich davon ablenken, dass Auslese auch bei menschlichen Entscheidungen unvermeidlich ist —  auch bei den ihrigen! Aus der Bekämpfung der positiven Auslese zum Besseren hin folgt unvermeidbar eine negative zum Schlechteren hin. Weiterentwicklung zur Erhaltung des Lebens ist natürlicherweise an eine Auslese des weniger Tüchtigen und zum Leben Geeigneten gebunden. Wenn man die Ausmerzung als die rasche Form der Auslese bezeichnet, so widerspricht eine solche, gerade auch im Sozialen, dem Aspekt der HYPARCHIE. Biotele Politik muss sich immer auf ihren langen Atem besinnen, um eine Politik der Menschlichkeit zu verkörpern. Schon in der Natur, in der nach Darwin nur der Tüchtigste auf Dauer überleben kann (Survival of the fittest), spielten Fürsorge — beginnend  bei den Brutinstinkten — und Kooperation eine zentrale Rolle; die Verallgemeinerung des  Faustrechts ist auch für Menschen keine erfolgversprechende Methode.  Der biotele Aspekt der AUSLESE wird hier flankiert von den Aspekten der GEGENSEITIGKEIT, der HYPARCHIE (Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung) und der SUBSIDIARITÄT (als von unten aufbauende Fürsorge und Hilfe). Die herrschende Politik aber, welche AUSLESE verteufelt, arbeitet entgegen dem biotelen Aspekt des VERGLEICHENS mit dem Mittel der Täuschung und des Betrugs und unterläuft die Gerechtigkeit durch GEGENSEITIGKEIT mit der soziaiistischen Verteilungsgerechtigkeit, bei der die Parteifunktionäre die Bürger übervorteilen und die Wirtschaft lähmen.. 

Die Erfolge der Marktwirtschaft , die allerdings durch Korruption und Zwangsmaßnahmen von Seiten eines korporativen Staatssozilalismus im Sinne der Unterlaufung des biotelen Aspektes der GEGENSEITIGKEIT stark beeinträchtigt werden, liegen insbesondere in dem Zusammenspiel von AUSTAUSCH, GEGENSEITIGKEIT (Ware oder Leistung gegen Geld) und der qualitätssteigernden AUSLESE (etwa durch Konkurrenz).
Im biotelen Gutachtensystem nimmt der Aspekt der AUSLESE eine nahezu absolute Stellung ein. Dies gilt insbesondere für  langfristige und vor allem für unumkehrbare Dauerentwicklungen und hier besonders auch im biologischen Bereich. — wie eben erwähnt. Einschränkungen, allerdings in zeitlicher Begrenzung, können sich auch im biologischen Bereich aus dem Aspekt der HYPARCHIE , etwa zur Wahrung des sozialen Friedens gegenüber kurzfristig krisenhaften Bedrohungen, ergeben und ständig unter dem Aspekt der SUBSIDIARITÄT als Hilfe innerhalb der Familien und einem weiteren Kreis sozialer gegenseitiger Abhängigkeit (Sippe, Gemeinde) wo dieser noch gesellschaftstragend ist. 
Nachhaltige Entwicklung steht und fällt mit der AUSLESE.
Nichtbeachtung oder langfristige Verschleppung von Auslese hat in der Regel Unmenschlichkeit (Inhumanität) zur Folge.

Es ist für die heute Regierenden einfach, die Nichtbeachtung oder gar Verfemung der Auslese in Anbetracht ihres Kurzzeitdenkens, das sie bereits über die Medien der Bevölkerung eingehämmert haben, zu betreiben. Aber das Gleichheitspostulat, von der Gleichbehandlung im Rechtssystem auf alle Bereiche des Lebens übertragen, stößt auf die Grenzen der Wirklichkeit. 
Im politischen Bereich war es die Partei "Die Grünen", die mit einem Rotationsprinzip für die Ablösung ihrer Parlamentsabgeordneten begann, aber bald zu den Gepflogenheiten der anderen Parteiapparate zurückkehrte. Es sind eben nicht alle Menschen ohne Veranlagung und ohne Einübung zum Auftreten in der Öffentlichkeit geeignet und überhaupt zum öffentlichen Dienst ohne Eigennutz (ohne Pöstchen) geneigt. Demokratische Parteipolitik wirbt mit Namen — d. h. heute mit "Bekanntheit" —  und weniger mit Programmen. Im biotelen Gutachtensystem ist dieses Rotationsprinzip für die Gutachter von vornherein selbstverständlich; die Auswahl erfolgt nach Zufallsauswahl aus einer Masse entsprechender Ausbildung und Fachberufe heraus von Fall zu Fall des gerade zur Beurteilung  Stehenden. "Bekanntheit" ist hier gerade nicht erwünscht.

Noch ein heißes Eisen! Geburtenregelung, die  nicht etwa durch Abtreibung von Föten über Frauen- oder Elternwillkür erfolgen darf, die als Ausdruck von "Autonomie", als Selbstbestimmung ausgegeben wird und  als millionenfacher Mord von Ungeborenen daherschreitet. Geburtenregelung mit möglichst humanen Methoden ist eine Aufgabe der Menschheit , um den Wahnsinn der Bevölkerungsexplosion zu stoppen. Nur das wegen Menschenrechtsverletzungen ständig gescholtene China hat als Staat damit begonnen; und auch heute ist die "gelbe Gefahr" keineswegs abwegig, wovon etwa auch Russland ein Liedchen singen kann und nicht nur Russland. Als ich ein Kind war sprach man von 2 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es trotz Kriege, Ausrottungskampagnen, Hunger und Seuchen bereits 7 Milliarden! Und alle drängen nach dem Wohlstand und der Vergeudungswirtschaft, wie wir das gewohnt sind! Die Natur wird zurückgedrängt, die Wüsten wachsen, von biologischem Artenschutz wird nur noch geredet, Energie, Rohstoffe, ja das Wasser werden knapp. Und dann wird noch über das universale Demokratieprinzip, über die Mehrheitsherrschaft (ohne Ansehen von Qualität) die Geburtenquote ein Instrument für die Machterlangung! Welcher Vorteil für die Muslime! Die Frau ist laut Koran dem Mann ein "Acker". Einen Großteil der Kinderaufzugskosten bezahlen hierzulande wir westlichen Demokraten, da ja jeder bei uns ein "Recht zum Leben hat" und unter "Elternrecht", jeder das Recht zur uneingeschränkten Kinderzeugung. 

Die neu aufgetauchte "Piratenpartei" zog mit einem Sprung in Berliner Abgeordnetenhaus ein. In ihrem "Programm" natürlich auch die Bürgerpension ohne Vorbedingung von Geburt an! Ihr Sprecher blamierte sich vor dem Fernsehen, als er von der Moderatorin nach der Höhe des Schuldenstandes des Landes Berlin gefragt wurde. "Viele Millionen", antwortete er; und bei näherem Nachbohren (nach meiner Erinnerung) "17 Millionen Euro". (Die richtige Zahl liegt bei 68 Milliarden!) "Die >Piraten" setzen sich in erster Linie für freien Informationsfluss über das Internet ein; was aber soll dies fruchten,  wenn ein derart irreale Weltsicht herauskommt? Wir werden sehen, ob hier Erfahrung junge Menschen noch wachsen lässt.

Der biotele Aspekt der GEGENSEITIGKEIT verlangt, dass Eltern, die ein Kind in die Welt setzen, auch für dessen Ernährung und Erziehung verantwortlich sind und nicht die Gesellschaft, der Staat in dem sie gerade leben. Entwicklungshilfe müsste strikt an eine Geburtenkontrolle gekoppelt sein. Das Anwachsen der Menschheit muss nicht nur gestoppt, die Menschheit sollte zahlenmäßig wieder zurückgefahren werden im Dienst an Freiheit, Frieden und Natur. Ein ideales Ziel wäre die Wiederherstellung der Bevölkerungsstärke um das Jahr 1950.  Sterilisationen wären in den Fällen verweigerter Selbstdisziplin den Abtreibungen vorzuziehen, wenn medizinisch durchführbar. AUSLESE wird dabei unumgänglich sein. Welche Heuchelei, jüngst die Debatte um die PID (Präimplationsdiagnostik)!  Schlimm genug, dass die Invitrofertilisation (künstliche Befruchtung im Reagenzglas) so in Schwung kommt vor allem wegen der Überalterung der berufstätigen Frauen. Nun soll eine Frau nach solchen Strapazen auch noch dazu gezwungen werden, vermeidbar ein krankes Kind in die Welt zu setzen und zu versorgen? Nur weil ja alle Menschen gleich oder gleichwertig sind! Wer versorgt das anwachsende Heer unserer Altrentner (zu denen ich zähle), wenn sie siech werden? Wann kommt die Aufforderung zur freiwilligen Euthanasie, weil keine angemessenen Pflegemöglichkeiten mehr geboten werden können?
Zahlreiche nach und nach vom Bundesverfassungsgericht verfolgte Auslegungen des Grundgesetzes haben ursprünglich als sicher geglaubte Bastionen von Rechtsgrundsätzen verwässert und den Schwund unseres Volkes und seiner langfristigen Leistungsfähigkeit begünstigt. Die vom Westen angeregten Menschenrechtsdefinitionen und Menschenrechtserklärungen wollen dem Individuum einen überzogenen Spielraum gegenüber allen Kollektiven und dem Staat einräumen und sind nicht durchgängig für eine globale Rechtsordnung geeignet.  So darf auch die auch körperliche Unverletzlichkeit  der Person nicht zum absoluten Schutzschild für individuelle Rücksichtslosigkeit und  Verantwortungslosigkeit missbraucht bleiben und zum Vorteil von Ideologien, welche eben darauf zur Machterweiterung abzielen. Ohne Eindämmung der Bevölkerungsexplosion, die vor allem von sozialen Unterschichten getragen wird, werden Not und Elend auf der Erde ansteigen und blutige kriegerische  Verwicklungen sich eher verstärken. In Betracht zu ziehen wäre dabei auch die Schwierigkeit der zukünftigen Ernährung und Versorgung von insbesondere muslimischen Bevölkerungsmassen, welche heute über Ausbeutung der Rohstoffvorkommen in ihren Ländern unterhalten werden, nach der absehbaren Erschöpfung dieser Lagerstätten. Aggressivität dürfte künftig an politischer Brisanz gewinnen. Die Anziehungskraft individueller Freiheit wird hierzulande leider weit überschätzt, vor allem wenn es nicht mehr um Wohlstand sondern ums nackte Überleben geht. Verfassungsmäßige Rechtstaatlichkeit darf  nicht so definiert werden, dass sie zwangsläufig zum Zusammenbruch rechtmäßiger Ordnung führen muss. Der Einfluss des Hirns aber sollte über die der Faust gestellt werden. 
Die Realität der AUSLESE wird uns einholen, wenn wir sie weiterhin zu oft missachten.

Sollte ein Weg gefunden werden, unter geringeren Zwangsmaßnahmen zu einer Behebung der Übervölkerung der Erde zu kommen, so läge dies natürlich auf der Ziellinie der HYPARCHIE, insoweit  diese Wirkung nicht zwangsläufig über Elend, Krankheit, körperliche und geistige Schwächung erreicht wird. Es ist auch der noch nicht industrialisierten Menschheit zuzugestehen, dass sie am steigenden Lebensstandard teilhaben wollen, den die Industrieländer erreicht haben und noch vorantreiben. Gewähr für eine aus Bequemlichkeit absinkende Geburtenrate bietet der materielle Wohlstand nicht. Wenn Maßnahmen gegen die Ausbreitung rasch wachsender Minderheiten von geringerer Tragfähigkeit für die Industriekultur mit dem Ergebnis einer Verdrängung bisheriger bei der Industrialisierung erfolgreicherer Kulturen, wie der deutschen und europäischen, angeregt werden, so sollte dabei in Betracht gezogen werden, dass das Verschwinden dieser den revolutionären technischen Fortschritt bisher maßgeblich mittragenden Kulturen und Rassen (Genträger) auch für die übrige Welt einen Verlust darstellen würde. Der sich ankündigende Zusammenbruch Europas und der Weißen nach dem geschichtlichen Muster des Zusammenbruch der Weltreiche von Rom und Byzanz muss nicht unbedingt als geschichtliche Gesetzmäßigkeit hingenommen werden. Wenn man aus Geschichte lernen kann, so darf diese Hoffnung nicht auf die ständige Erinnerung an Auschwitz und die Folgen des  Zweiten Weltkriegs unter Ausblendung der großartigen Jahrtausende alten deutschen und europäischen Tradition gestützt werden. 

An dieser Stelle muss noch einmal betont werden, dass das biotele Gutachtenverfahren in erster Linie als bestechungsfreies und an der Wirklichkeit ausgerichtetes einzurichten wäre. Sollte es in das staatlich-rechtliche Entscheidungsgefüge eingebaut werden, so ist es unlösbar und unmittelbar über die direkt-demokratische Entscheidung wirksam. Dieses Filter der Mehrheitszustimmung der Betroffenen würde auch vor übereilten Maßnahmen in Richtung Bevölkerungspolitik schützen, so dass die diesbezüglichen obigen Überlegungen zeitlich zunächst weit in den Hintergrund gedrängt würden. Derartige Maßnahmen müssten erst einmal auch den Völkern und Massen überzeugend nahegebracht werden.  Leider könnten es Hunger, Not und Elend sein, die erst als Lehrmeister auftreten müssen.

Die Argumente derer, die von einem Nachlassen des Bevölkerungsdruckes sprechen, sind nicht sehr überzeugend. Es wird sogar damit spekuliert, daß die durch die 'Antibaby-Pille in das Grundwasser gelangenden Östrogene die männliche Fruchtbarkeit absenken; aber dies träfe doch nur bei den Völkern zu, die bereits extensive und freiwillig Geburtenreglung betreiben! Und den übrigen Säugetieren und Fischen könnte diese Umweltverschmutzung auch übel mitspielen.

Augenblicklich wäre es das Problem der Staatsschuldenkrise, die als Systemfehler der parlamentarischen Demokratie erkannt und bekämpft werden muss. Es handelt sich eben nicht um ein Versagen der Marktwirtschaft, wenn von staatlicher Seite die Risiken für Spekulanten abgefedert oder gar aufgehoben werden, sondern um ein sozialistisches Diktat durch die Hintertür. Ohne eine Lebensführung und Regierung über die wirtschaftlichen Verhältnisse hinaus, bei ausgeglichenen Haushalten, wären unsere Regierungen nicht dazu gezwungen, das Volksvermögen zu verschleudern, um trotz hoher Verschuldung weiterhin neue Kredite aufnehmen zu können. Hauptsächlich wegen der Klüngelei zwischen Politkern und Bankern und wegen der immensen Staatsschulden sind die Großbanken "systemrelevant" und "müssen gerettet werden", wobei die Risikoübernahme durch den Steuerzahler ein Freibrief für Fortdauer wilder Spekulationsgeschäfte ist.
Die Aufnahme einer  Schuldenbremse in die Verfassung erst für spätere Jahre ist, ohne politisch wirksame  Instanz für eine dynamische Stabilisierung auch gegen Partei- und Verbandinteressen, reine Augenwischerei, da Verträge und auch die Verfassung unter derzeitigen Verhältnissen nicht eingehalten oder sehr kurzfristig durch die Parlamente verändert werden (siehe den Vertrag von Maastricht)..
Nicht nur der Wohlsstand, sondern auch die Rechtsstaatlichkeit stehen zur Disposition, wenn es unter der Formel "Mehr Europa" in die sozialistische Diktatur der Kommissare gehen soll. Das "Europa der Vaterländer" (Charles De Gaulles) wäre die große Chance durch rechtlich geregelte, friedliche Konkurrenz , d. h. Wettbewerb, früher häufig verfeindeter Staaten. Demokratie ist an nicht zu große Nationalstaaten gebunden, an überschaubare Lebensverhältnisse; Großreiche wie China, und vielleicht schon die USA bieten nur bei entsprechender Untergliederung in weitgehend selbständige Einheiten Möglichkeiten zur Entfaltung einer Demokratie.

AUSGLEICH

Dieser Begriff wird landläufig anders aufgefasst als in der biotelen Bedeutung. Unter Ausgleich werden Ersatzleistungen ("Ausgleichsleistungen") für jedwede Benachteiligung von Seiten der Gesellschaft oder auch von der Natur verstanden. Mit dem Begriff des Ausgleichs, der zu einem Rechtsanspruch erhoben wird, verschleiert man den brutalen Zugriff auf das Eigentum, die Früchte des Fleißes anderer. Ein derartiger Ersatz für Schwächung  widerspricht jedoch der AUSLESE.
Im System der BIOTELIE fallen derartige Ersatzleistungen für Schwächungen unter den biotelen Aspekt der SUBSIDIARITÄT als Hilfe.

AUSGLEICH ist in bioteler Auffassung zumeist eine ungleichzeitige Gegenseitigkeit. Letztere liegt zumeist oder zu einem bedeutenden Anteil auch Versicherungen zugrunde, die Risiken abdecken sollen.

AUTONOMIE

AUTONOMIE (Freiheit) wird in der Moderne und vor allem unter Beistand der öffentlichen Medien als Libertinität, also weitgehende Willkür und beliebige Willensbestimmung missverstanden. Am derzeit weithin öffentlich geduldeten linken Rand des Parteienspektrums sind hier die "autonomen Gruppen" angesiedelt, welche im Extremfall etwa als Hausbesitzer das Privateigentum missachten oder im Zusammenhang mit dem "antifaschistischen" Widerstand jegliche Ausübung der grundgesetzlich verbürgten Meinungs- und Versammlungsfreiheit gegenüber politisch konservativ und "rechts" Ausgerichteten zu verhindern oder doch zu stören suchen.
Der biotele Aspekt AUTONOMIE stützt sich jedoch stark auf den "kategorischen Imperativ" von Immanuel Kant  und beinhaltet im ursprünglichen Wortsinne die Selbstgesetzgebung des Einzelnen und von Gruppen bis hin zu Staaten, die gemäß dem Aspekt der SUBSIDIARITÄT von der kleinsten Einheit, dem Individuum, her aufbauend sein Geschick verantwortlich in die Hände nehmen und ihre Entscheidungsfreiheit auch gegen Beeinträchtigungen verteidigen.
AUTONOMIE ist ein spezifisch auf den Menschen als Individuum und die menschliche Gesellschaften und Gemeinschaften hin ausgerichteter Aspekt. Er setzt nämlich komplexe geistige Fähigkeiten voraus und steht in direkter Abhängigkeit vom biotelen Aspekt des VERGLEICHENS also dem Urteilsvermögen auf der Grundlage wirklichkeitsnaher Informationen.
Im Sinne der PLURALITÄT (Vielgestaltigkeit) der menschlichen Kulturen kann eine Einschränkung und Eingrenzung von Informationen und des VERGLEICHENS hingenommen, ja vorgenommen werden, wenn dadurch über die Stärkung der biotelen Aspekte der SPONTANEITÄT und der AUTARKIE sich für menschliche Kultur des Überlebens besondere und erweiterte Möglichkeiten eröffnen (z. B. für Stammeskulturen). 
Die Eindämmung der globalen Geburtenexplosion ist Voraussetzung für einen nachhaltigen Naturschutz; eine vielgestaltige Natur wiederum ist eine wesentliche Bereicherung, ja Voraussetzung für menschliche Freiheit. Die natürliche AUSLESE über Krieg, Not und Elend kann nicht durch die Anwendung einer demokratischen Mehrheitsherrschaft in eine friedliche und einvernehmliche Konkurrenz in Wohlstand — wie mit BIOTELIE angestrebt — gewandelt werden, wenn die Raum- und Ressourcenknappheit durch einen Wettbewerb um die höchsten Geburtenquoten erhöht wird. Quantität kann Qualität nicht ersetzen.
Masse statt Klasse, dies ist keine Lösung für die Menschheit.

Zwar haben sich frühere zeitliche Voraussagen hinsichtlich der Erschöpfung von Bodenschätzen, wie die des Club of Rome 1972 nicht bewahrheitet; doch führt die erweiterte Ausbeutung zu massiven Naturbeeinträchtigungen. Voraussagen über ein Stagnieren des Anwachsens der Menschheit wurden bisher leider immer wieder rasch überholt und beruhen nicht auf gesicherten Vorausaussagen. Der "Kampf der Kulturen" (Huntington) wird auch zunehmend als Gebärwettbewerb geführt und wächst sich, durch das demokratische  Prinzip der Mehrheitsherrschaft befördert, zu einem Weltkrieg aus. Der "Westen" leistet  unter Unterdrückung der Wirklichkeit des Aspektes der AUSLESE (im Sinne Charles Darwins) dieser für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Hochzivilisation gefährlichen Entwicklung Vorschub.

Voraussetzung  für ein bioteles Gutachtenverfahren sind umfassende Informationsmöglichkeiten der Gutachter für ihre Aufgabenstellung berührende Vorgänge und Erkenntnisse, welche spätestens im Zuge der Einordnung in die Gesetzgebung auf gesetzlich allgemein angeordneter Auskunftspflicht gestützt sein muss. Die politische Herausstellung und Überbetonung des Datenschutzes zielt leider häufig auf eine Erschwerung der Informationsmöglichkeiten über Tatsachenzusammenhänge ab. Der biotele Aspekt des VERGLEICHENS dagegen kann geradezu als Ausgangs- und Angelpunkt eines rechtstaatlichen Systems gesehen werden. In diesem Sinne berufen wir uns auf das Zeitalter der Aufklärung; stehen wir doch heute diesbezüglich vor einem Abgrund gezielter Desinformation.

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