| A VERGLEICHEN | B GEGENSEITIGKEIT | C SPONTANEITÄT | D AKTIVITÄT | E AUTARKIE | F PLURALITÄT/DIVERSITÄT | G AUTONOMIE | H AUSLESE | I HYPARCHIE | J AUSGLEICH | K AUSTAUSCH | L SUBSIDIARITÄT | M DYNAMISCHE_STABILITÄT |
(Obige Auflistung nur bis zur
Fertigstellung der Navigationsleiste)
VORBEREITUNG
Wiederholungen über Zusammenhänge, wie nachstehend, erwiesen sich als
unvermeidbar. Anders scheinen die komplexen Zusammenhänge dem noch
Uneingeweihten kaum näher gebracht werden zu können. Wer bereits in das
biotele System eingedrungen ist, kann sich die Lektüre dieser Vorbereitung auch
sparen.
Davon ausgenommen sind
allerdings die Anmerkungen und über die biotelen Aspekte AUSLESE,
AUSGLEICH und AUTONOMIE wegen deren zentraler Bedeutung und der von der eingefahrenen Auffassung und
ihrem üblichen Gebrauch abweichenden Definition, wie sie speziell für
die biotele Begutachtung verbindlich sind.
(Links zu diesen Aspekten siehe oben und in der Navigationsleiste)
Die bisher
bekannten Ausführungen von Demokratie kranken am Kurzzeitdenken der politischen
Entscheidungsträger, die ja ihr Augenmerk besonders auf Maßnahmen und deren
Folgen und auf Ereignisse innerhalb ihrer Wahlperiode richten, da sie nach
Ablauf der selben wiedergewählt werden möchten. Ein weiterer Nachteil
liegt in dem Umstand, dass in der Parlamentarischen Demokratie fast
ausschließlich Gruppeninteressen zum Tragen kommen, welche in Parteien und
anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lobbys organisiert sind.
Die von Gruppeninteressen bestimmten Parteien haben die Macht an sich gerissen
und nutzen sie bereits bei Koalitionsbildungen nur in geringem Umfange gemäß
dem Willen und zum Wohl der Wählerschaft.
Denn das Gemeinwohl, das ja vor allem langfristig wahrgenommen werden muss,
kommt dabei in bedenklichem Maße zu kurz. Verderblich ist auch die enge
Zusammenarbeit von Politik und Medien, vor allem in Gestalt des
Fernsehens, welches dem dem Publikum weithin ein verfälschtes Bild von der
Wirklichkeit und den Sachzusammenhängen vermittelt. Da die große Mehrheit zur
Bequemlichkeit neigt, und Unangenehmes nur zu gerne beschwichtigt sieht und
verdrängt, gerät die demokratische Regierungsform leicht in die Gefahr,
die eigentlichen insbesondere rechtsstattlichen und sicherheitspolitischen
Aufgaben nicht zu bewältigen. Politische und soziale
Verbesserungsvorschläge zugunsten der Allgemeinheit können bisher von Einzelnen nur
über den Hebel von Gruppen und Parteien mit einiger Erfolgsmöglichkeit
angeregt werden; zum Tragen kommen sie meist nur dann, wenn sie den Interessen
der angesprochenen Gruppe dienlich sind.
Da sich die Nachteile und Schäden einer derartigen Politik immer stärker bemerkbar machen, kommt es immer häufiger zu Protestkundgebungen und -märschen, um Druck auf die Politiker auszuüben. Bedauerlicherweise stehen die Organisatoren solcher Massenproteste in der Regel selbst unter dem Einfluss von Gruppeninteressen. Auch tragen derartige Protestbewegungen überwiegend sozialistische Züge in Richtung einer Stützung linker oder linksgrüner Parteiideologie. Die Masse der Bevölkerung hat sich leider daran gewöhnt, steigenden materiellen Wohlstand unter Garantie des Sozialstaats auf Pump zu genießen. Es gehört zur Schwäche der Parlamentarischen Demokratie, dass vor Wahlen die Parteien sich in Versprechungen gegenseitig überbieten. Bereits John Stuart Mill erkannt diese Schwäche , welche nahezu zwangläufig zur Staatsüberschuldung führt und damit zur Belastung künftiger Generationen. Die Ausdehnung des Gleichheitsprinzips von der Rechtsgleichheit auf die wirtschaftliche und soziale Gleichheit ist für eine Mehrheitsherrschaft verführerisch und begünstigt eine Tendenz zum demokratischen Sozialismus, der wegen der durch die Entmachtung der geistig Regsameren und Beraubung der Strebsameren zwangsläufig auch zum wirtschaftlichen Niedergang und zur Parteidiktatur führt. Derzeit stellt China unter Beweis, dass eine Diktatur in der Lage sein kann, den wirtschaftlichen Wiederaufschwung einzuleiten, wenn sie wenigstens im Wirtschaftlichen mit der Gleichheitsideologie bricht. In Europa besteht augenblicklich die Tendenz der führenden Politiker, sich über die Mehrheitsherrschaft, die doch eigentlich der Demokratie zugrunde liegt, hinwegzusetzen und eine Oligarchie der Brüssler Kommissare über den Hebel einer zentralen Wirtschaftslenkung herbeizuführen. Es darf jedoch nach Art der Auswahl und Berufung dieser Bürokraten stark daran gezweifelt werden, ob diese die notwendigen Kenntnisse und Qualitäten aufweisen, einer derartigen Aufgabe gerecht zu werden. Die bisherige Stärke einmalige Chance Europas lag aber gerade in der Vielfalt ihrer Nationen mit verschiedenen Sprachen und Kulturen, die miteinander in einen friedlichen Wettstreit hätten eintreten können, hätte man nicht überstürzt eine Währungsunion angestrebt und iohne Rücksicht auf kulturelle und wirtschaftliche Verschiedenheiten den Euro eingeführt.
Mit BIOTELIE soll
der Versuch gemacht werden, den Abschwung in die Nivellierung auf niedrigem
Niveau und die Rückkehr zur Diktatur aufzuhalten, indem die Parlamentarische
Demokratie durch eine langzeitpolitische Instanz ergänzt wird, welche über
Parteiengrenzen und zeitliche Begrenzung durch Wahlperioden hinweg das
Gemeinwohl mit Hilfe der Vorschläge einzelner, geistig regsamer Bürger unter
direkt-demokratischer Legitimierung verteidigt und fördert. Jeder fähige
Bürger könnte dadurch zum Gesetzgeber werden, wenn er (gebührenpflichtig
ähnlich wie bei den gewerblichen Patentämtern aber erfolgsprämienberechtigt) einen Verbesserungsvorschlag
einer
unabhängigen biotelen Begutachtung unterwirft, deren positives Ergebnis der
elektronischen Abstimmung der vom Gesetzesvorschlag direkt Betroffenen
unterworfen wird.
Das biotele Gutachtenverfahren, dass in Kontrollkörperbüros ohne eigene
Eingriffsmöglichkeiten in den inhaltlichen Gutachtenablauf organisiert werden soll, kann nur in den Ausnahmefällen
wirksam werden, in denen die zu beurteilenden Sachzusammenhänge klar und
eindeutig sind; es sind solche Ausnahmen jedoch zum Teil von sogar geschichtsbedeutender
Wichtigkeit. Die, dann jedoch hoffentlich etwas geringer werdende, Masse von
Gesetzen und die Vielzahl an notwendigen Kompromissen soll bei der Parlamentarischen
Gesetzgebung verbleiben .
Während in einer vorbereitenden Phase das biotele Gutachtenverfahren bloß
beratende Funktion hat, soll einer fortgeschrittenen Phase auch auch die
Parlaments- oder Regierungsgesetzgebung der biotelen Begutachtung unterworfen
werden, um einige eventuell eindeutig falsche politische Weichestellungen zu
vermeiden und die Regierenden zu größerer Sorgfalt anzuregen.
Über die Beteiligung an der
Erprobung des biotelen Gutachtenverfahrens nimmt der Teilnehmer an dieser Studie
an einer bei
Gelingen epochemachenden Kulturleistung teil. Es soll mit diesem ersten
Versuch eines biotelen Gutachtenverfahrens der Beweis erbracht
werden, dass auch Menschen
sonst sehr unterschiedlicher Denkungsart und Überzeugungen zu
übereinstimmenden Urteilen über Problem- und Konfliktlösungen kommen können.
Voraussetzung dafür ist aber eine allgemein anerkannte Zielvorgabe im Sinne
einer Definition menschlich-politischer Vernunft im Dienst der Lebenserhaltung.
In einem konservativen Rahmen wird dabei Bewährtes berücksichtigt und zu
Zwecken der Daseinsbewältigung ausbaut und verändert und Nichtbewährtes durch
Besseres ersetzt. Eine nahezu
revolutionäre, weil notwendige, Veränderung würde das biotele
Gutachtenverfahren darstellen, zumindest dessen Einschaltung in den Gesetzgebungs- und
staatlichen Verwaltungsprozess. Es muss dort neben die Arbeit der
Sachverständigenkommissionen treten, diesen in Fällen eindeutiger
Sachzusammenhangslage sogar kontrollierend übergeordnet.
Eine zentrale Bedeutung sollte das biotele Gutachtenverfahren in der Bekämpfung
der weltweit grassierenden Korruption erlangen, die selbst in den sog.
Rechtsstaaten in derart erschreckendem Maße zunimmt, dass in weiten Bereichen
von einer Verbrechensherrschaft (Krimenarchie) gesprochen werden
müsste.
Charakter-, Rang- und Weisungsabhängigkeiten der Gutachter, welche die
Ergebnisse der heute üblichen Zusammenarbeit in Kommissionen weitgehend
bestimmen, sollen durch die Anonymität der Gutachter während ihrer
Tätigkeit auch gegenseitig untereinander vermieden werden.
Damit unabhängige Gutachter, die sich nicht einmal untereinander absprechen
können, über Sachverhaltsübereinstimmungen zum selben Urteil kommen können,
müssen die Ziel- und Grundbegriffe, derer sie sich bedienen, genau und
verpflichtend definiert sein.
Die Definitionen folgen zunächst uralten, längst weit differenzierten Verhaltensregeln zugunsten der
Lebenserhaltung und der Anpassung dieser Verhaltensregeln an die inzwischen
gewonnenen Erfahrungen. Man
kann BIOTELIE auch als eine Ideologie (nämlich ein Ideensystem) bezeichnen, dann aber als eine solche, die
weitgehende Freiräume des Denkens und Verhaltens einräumt und sich ständig
veränderter Wirklichkeitserfahrung anpasst.
Die Verschiebung der illusorischen Ideologie des
Sozialismus-Kommunismus von einer kollektiven, wenigstens vorgeblich
gemeinschaftsorientierten in eine ebenso illusorische linksliberale, mit ihrer Vergötterung
individuellen Willkür- und Lustentfaltung und damit ihrer verstärkenden Tendenz ins Negative,
Lebenszerstörende sollte dabei ein abschreckendes Beispiel einer fortgesetzten
Fehlentwicklung sein. Dieser linksliberalen Ausrichtung hängt vom
zusammengebrochenen Staatssozialismus her die Notwendigkeit zur Verlogenheit und
zum Betrug an, da dies Ideologie ja auf unrealisierbaren Illusionen
aufgebaut ist.
Besonders deutlich wird dies bei der Betonung des Grundanliegens und Zieles der
nachhaltigen Entwicklung, das von der Brundtland-Kommission 1973
aufgestellt, aber längst in sein Gegenteil verkehrt wurde. Gemeint war
ursprünglich ein Zurückfahren des Wachstums der menschlichen Technikentfaltung
zugunsten der Naturerhaltung in einem Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur
Die Politik hat den Begriff der nachhaltigen Entwicklung mit ihrem Streben nach
nachhaltigem wirtschaftlichem Wachstum, nachhaltige Mobilität (für Auto- und
Flugindustrie) usw. in ihr Gegenteil verkehrt.
Das biotele Verfahren, das an diesem Ziel in seinem ursprünglichen Sinn
festhält, wählt für den Zielbegriff der "nachhaltigen
Entwicklung" den der "dynamischen Stabilität"
Damit werden in diesem ebenfalls dialektischen — in gegensätzlicher
Spannung seiner Bestandteile befindlichen — Begriff Satzgegenstand und
Satzaussage vertauscht. Das Schwergewicht der Begriffsaussage liegt damit
— wie auch von der Brundtland-Kommission ursprünglich beabsichtigt — auf
lebendigen Kernbildungen zur Zusammenhangserhaltung unter hierzu doch ständig
notwendigen Veränderungskreisläufen.
Die Zieldefinition als "nachhaltige Entwicklung" hat einen
naturwissenschaftlichen Anstrich und steht (unausgesprochen) vor dem Hintergrund
einer Vorstellung der Weltentstehung und Lebensentfaltung allein durch
AUSLESE und begünstigt eine atheistisch-materialistische Weltsicht. Die Zieldefinition als "dynamische Stabilität" aber bleibt näher
beim Geheimnis des (persönlichen) Bewusstseins und der Möglichkeit eines
primär Ideellen und damit des religiösen Schöpfergedankens. Mit der
Einschließung eines Gottesbegriffs wird auch eine Annäherungsmöglichkeit an
die Religionen und an die Religiösen gesucht. "Dynamische
Stabilität" steht für das Prinzip des Lebendigen.
Das biotele Gutachtenverfahren befindet sich erst in den Anfängen seines Aufbaues und bedarf des
ständigen Ausbaues, der aber nie zur nachhaltigen Verwässerung des biotelen
Aspektes der AUSLESE führen darf, der doch die Grundlage der lebenden
(biologischen) Entwicklung ist. Auch der biotele Aspekt der GEGENSEITIGKEIT als Grundlage der
Gerechtigkeit, als einer Grundlage auch des Sozialen, bedarf der ständigen Beachtung. Voraussetzung zur
Berücksichtigung aller
biotelen Aspekte aber ist eine möglichst wirklichkeitsgetreu Unterrichtung
(Information) der Gesellschaft über alle überlebenswichtigen
Sachzusammenhänge gemäß dem biotelen Aspekt des VERGLEICHENS, welcher der
Urteilsfähigkeit dient. Echte Demokratie ist auf die Urteilsfähigkeit
ihrer Bürger angewiesen.
Die Aufdeckung von Ungereimtheiten und Widersprüchen auch innerhalb dieses
Gutachtenverfahrens und
Vorschläge zu deren Beseitigung sind notwendig und willkommen.
Die rasante Entwicklung der elektronischen Nachrichtenverkehrs und insbesondere das Fernsehen, verbunden mit der erhöhten Freizeit einer Mehrheit der Benutzer öffentlicher Medien, führt zunehmend zu einer Desinformation durch die virtuellen und insbesondere die optischen Täuschungsmöglichkeiten. Es ist bereits von der "Mediokratie" die Rede. Politik und Medien gehen dabei in enger gegenseitiger Abhängigkeit ein Bündnis zum gegenseitigen Vorteil ihrer Funktionäre und zu Lasten einer wirklichkeitsentsprechenden Urteilsfähigkeit der Bürger und einer deren Wohl dienenden Entwicklung ein. Die Entfremdung zwischen Regierungsfunktionären und Volk lässt den Ruf nach mehr Direkter Demokratie immer lauter werden. Eine verantwortbare Handhabung Direkter Demokratie ist jedoch nur auf überschau- und erlebbarer Ebene möglich und verlangt zudem nach erheblichem auch finanziellem Aufwand, welcher zwangsläufig wieder, wie schon im Parteienwesen, eine Abhängigkeit von Interessengruppen und Geldgebern nach sich zieht.
Voraussetzung für ein politisch
wirksames bioteles Gutachtenverfahren sind nicht nur umfangreiche
Informationsmöglichkeiten, sondern auch der Ausbau eines realitätsorientierten
öffentlichen Informationswesens. Verständlicherweise wird nun mancher
aufheulen, wenn von bioteler Zensur die Rede wird; es ist jedoch lediglich eine
ehrlichere Zensur gemeint, als die heute praktizierte. Eine biotele Zensur ist
unverzichtbar für die Wirksamkeit einer echten Demokratiereform.
Während des Schwebens von Abstimmungsverfahren über biotele Gesetzesanträge
dürften in öffentlichen Massenmedien solche Auffassungen nicht verbreitet
werden, die der Meinung der großen Mehrheit der Wissenschaftler — anders
ausgedrückt: der herrschenden wissenschaftlichen Schulmeinung nach — den
wirklichen Sachzusammenhängen widersprechen. Von Wissenschaftlern benutzte
Fachmedien würden keiner Zensur unterliegen. Verstöße gegen diese Zensur
würden — nach Aufnahme der biotlelen Begutachtung in die Staatsverfassung —
mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Ein Massenpublikationsorgan könnte
jeglicher Strafe entgehen, wenn der etwa zweifelhafte Stoff (in einer Art
Vorzensur) der unabhängigen biotelen Begutachtung (im Schnellverfahren
unterworfen würde. Das Massenpublikationsorgan könnte sich auch dafür
entscheiden, gleichzeitig mit der anrüchigen Veröffentlichung im gleichen
Umfang eine wissenschaftliche Gegendarstellung unter bioteler Gutachtenaufsicht
herauszugeben. Der biotelen Gutachteninstanz stühden freie biotele
Vereine zu Hilfe, die keinerlei machtpolitische Privilegien besitzen.
Was heute mit "politisch
korrekt" bezeichnet wird und über die Medien die Öffentliche Meinung
bearbeitet und auch weithin beherrscht, hieß zu DDR-Zeiten
"linientreu". Es hat — in Abschwächung hinsichtlich der Formen der
Gewaltanwendung — seine Entsprechung in allen Diktaturen, so auch
in der NS-Herrschaft. Es sollte diese Handhabung von Demokratie durch eine auf
einseitige illusionäre ideologische Zielsetzung ausgerichtete oder doch zumindest an eine
solche gebundene Parteienpolitik ein Warnsignal für diejenigen sein, die es mit
unserem Staatswesen und mit der Rechtsstaatlichkeit ernst meinen. Es geht nämlich derzeit
über diese "politische Korrektheit", also der Harmonisierung und
Abstimmung zwischen Politik und Publizistik, also über
Ausschaltung von Kritik, in Politik, Staat und Gesellschaft, der Wirklichkeitsbezug
zunehmend verloren.
Jeder Nachdenkliche kennt die Misere, aber kaum jemand will etwas dagegen
tun. Das Äußerste, was noch von Mutigen und Unabhängigen geleistet wird, ist
der Versuch der Aufklärung einer dafür noch empfänglichen Minderheit durch
Buchveröffentlichungen oder Zeitungen wie die Wochenzeitschrift "JUNGE
FREIHEIT", die sich allen Verleumdungen und Bekämpfungsmaßnahmen des
übermächtigen linken politischen Lagers noch entgegenstemmen.
Die Teilnahme am Modellprojekt
einer biotelen Begutachtung nun erfordert nicht einmal Mut, denn das Modell wird
anonym abgewickelt; lediglich ein gewisser Zeitaufwand ist unvermeidbar.
(Der Zeitverlust speziell in Anbetracht des noch mangelhaften Webdesigns des
Gutachtenschemas fällt dagegen praktisch kaum ins Gewicht.)
Zu diesem Zeitopfer gab es bisher keine Bereitschaft, obwohl doch die
Freizeitindustrie weit weniger beglückende Angebote erfolgreich beim Publikum
landet und von den ernsten Problemen ablenkt, die Überlebensprobleme sind.
Innerhalb des kommunistisch-sozialistisch bis linksliberalen Lagers sind
sehr wohl idealistisch gesinnte Einzelne und Gruppen freiwillig tätig, und ihre Aktivitäten
werden offiziell, auch steuerpolitisch, als gemeinnützig anerkannt. Es wird bei
jenen zur
öffentlichen Protestbewegung dagegen aufgerufen, dass noch nicht alle in einer
Art Schlaraffenland leben; dies sei aber doch bei gutem Willen und
entsprechender Änderung der Menschen in diese Richtung hin möglich. Der
klägliche Zusammenbruch des Sozialismus in seiner
"real-existierenden" Form bei der "Schaffung des neuen
Menschen" hat nicht zur angemessenen Ernüchterung und
zu einer Neubesinnung über die tragenden Lebensgrundlagen sowie die Rolle der
Institutionen dabei beigetragen.
BIOTELIE kann als konservative
Ausrichtung der Naturschutzbewegung im Sinne des Mitbegründers der "Partei
die Grünen" Herbert Gruhl ("Ein Planet wird geplündert")
aufgefasst werden. Herbert Gruhl sonderte sich früh von der von Anfang an
gänzlich ins kommunistische Fahrwasser abgedrängten "Partei die
Grünen" ab; die von ihm als Gegengewicht begründete "Ökologisch-demokratische
Partei" (ÖDP) blieb aber eine bedeutungsarme Splitterpartei. Unter
massiver aber geheimer Unterstützung durch den Sowjetblock entwickelten sich die
"Grünen" zu einer Protestpartei, welche die atomare Bewaffnung und
die Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik unter Missbrauch der
demokratischem Freiheiten bekämpfen und beeinträchtigen sollte. Noch heute
beherrschen ehemalige Kommunisten die Führungskader dieser Partei und leider
inzwischen mit anderen 68-er Revoluzzern die Medien und großenteils die unter Angela Merkel nach links
abgetriftete CDU und die Bundespolitik.
Die von der 68er Kulturrevolution auf Europa übertragene, häufig neu als grün
eingefärbte, Sozialismusvariante brach also theoretisch inzwischen mit der Verherrlichung des
Kollektivs und gibt vor, über die Aufhebung der Standes- und Klassenschranken
hinaus auch alle nationalen Gebundenheiten und Verpflichtungen in einer globalen
Zivilgesellschaft freier Individuen aufzulösen. Diese schädliche und
illusorische Utopie ist eine sprachliche Abwandlung des auch unter dem
Sowjetbolschewismus vorgeschobenen "sozialistischen
Internationalismus". Ihr nächstes Zwischenziel sind
die "Vereinigten Staaten von Europa" über die zentralisierte
Wirtschafts- sprich Schuldenunion. Dafür werden selbst Begriffe und
Sprache in den Medien systematisch verfälscht, um gesunden Menschenverstand und
lebensorientiertes Denken zu erschweren oder gar auszuschalten.
Liberal und sozialistisch, das sei möglich und
anstrebenswert. Über den "Marsch durch die
Institutionen" (Rudi Dutschke) haben also — ursprünglich noch
kommunistisch-militante — inzwischen linksliberal gewandelte Intellektuelle als
Ideologen weitgehend die staatlichen und medialen Schlüsselstellungen besetzt.
Es kam zur Verbiegung der überkommenen Moralvorstellungen und Beschränkung der
Werteordnung auf die Aspekte einer AUTONOMIE, die verfälschend auf eine grenzen- und zügellose
Selbstbestimmung und eine fast wahllose Toleranz auch gegenüber verderblichen
Auswüchsen solcher Zügellosigkeit hinausläuft. Unter der Parole des "Gender
Mainstreams" wird der natürliche Geschlechtsunterschied zwischen Mann und
Frau in Abrede gestellt und nach marxistische Doktrin die bürgerliche Familie
als Zelle der Nation bekämpft. Soweit Ausländer und
Einwanderer an ihren engen Familienbezogenheiten, am Nationalismus ihrer
ursprünglichen Heimat gegenüber festhalten und etwa über Regeln des Islam mit unserem
Grundgesetz unverträgliche Intoleranzen und sozialen Lastenverschiebungen sich breit machen, werden diese
Konfliktquellen über eben diese linksliberale Toleranz vernebelt. Kritische
Einwände werden unter dem Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit unterdrückt. Durch eine
grenzenlose Bereitschaft zur Solidarität — auf Kosten des geschmähten und
zugleich auch wieder geforderten Staates, also auf Kosten der anderen! — im Zuge der angestrebten
Gleichschaltung aller und der Lebensverhältnisse für alle, wird diese
Fehlentwicklung noch gefördert. Die herrschende durch die neue Moral (oder
"Diskursethik") geleitete Politik der "Gutmenschen"
— wonach nicht sein kann, was nicht sein darf — steuert Deutschland, ja ganz Europa und die abendländische Kultur auf den
bereits sich abzeichnenden Zusammenbruch hin. Infolge Geburtenschwunds,
der "demographische Entwicklung" , scheint dies bereits
gesetzmäßig d. h. nach den derzeit herrschenden Gesetzen und
Lebensgebräuchen, vorgegeben.
Dass die Sozialisten und Linksliberalen dabei die
ersten sein werden, die vom selbst abgesägten Ast stürzen wie im Iran nach dem
Sturz des Schahs, ist wenig
tröstlich. Auch die Menschheit als Ganzes dürfte durch diesen abendländischen
Kulturausfall
kaum gewinnen.
Die Kultur des "weißen Mannes" — die Frauen dabei natürlich immer eingeschlossen! — hat über koloniale Überheblichkeiten und Missbräuche hinaus und hinweg unbestritten Bahnbrechendes für die Kultur und Zivilisation der Menschheit geleistet. Die aus dem antiken Griechenland hervorgegangene Demokratie kann den hohen Ansprüchen auf weltweite Geltung in der bisherig praktizierten und auch in der derzeit propagierten Form jedoch nicht genügen. Eine biotele Demokratiereform zur Ergänzung und Förderung des Gemeinwohles unter langfristiger Planung und Planungsdurchführung ist unabdingbar und liegt zuallererst und zunächst in der Verantwortlichkeit der Europäer und auch in deren Interesse.
Biotele Begutachtung hat die vordringliche Aufgabe, den Wirklichkeitsbezug in der Politik wiedergewinnen und sichern zu helfen. Biotele Begutachtung bedient sich dabei der Rückbesinnung auf eine seit Menschengedenken aufgebaute Werteordnung und beschränkt sich dabei auf deren lebenstragende Elemente, wie sie von den verschiedenen Kulturen anerkannt werden können und auch müssen, wenn es weltweit auf Dauer zu einem gedeihlichen Zusammenleben kommen soll. Eine derartige biotele Werteordnung darf nur dort als in Kraft stehend anerkannt werden, wo ihre spezifisch-unabhängige Verfahrens- und Durchsetzungskontrolle funktioniert. Besonders nach der gezielt systematischen Verfälschung von Begriffsbedeutungen durch die Linken ist die Festlegung von biotelen Begriffsdefinitionen — wie oben schon festgestellt — unverzichtbar, sollen doch Gutachter verschiedenster weltanschaulicher Lager zu übereinstimmenden Ergebnissen kommen können.
Biotelie ist das handelnde
Bestreben der Menschen und Menschengruppen und auch von Staaten und
Staatenverbänden, das Verhalten der Menschheit mit den sie umgebenden mit
den als bestimmend erkannte Naturkräften abzustimmen und in Einklang zu bringen.
Versagen die Rechtsordnungen und deren Träger, die Staaten, bei der
Bewältigung dieser Aufgabe, so wird die Natur rächend einer zahlenmäßig
überbordenden Menschheit unter deren Selbstzerfleischung um die verknappten
Lebensressourcen ihre Grenzen in Elend, Not und Krankheit
zudiktieren.
Da AUTONOMIE
als vernunftgeleitete Selbstbestimmung unter Rücksicht auf die sozialen
Zusammenhänge — einschließlich des Selbstschädigungsrechtes — auch konstitutiv wichtiger Bestrandteil des biotelen Systems ist,
besteht eine besondere Verknüpfung des letzteren zur Staatsform der DEMOKRATIE.
Bei der überragenden Bedeutung des biotelen Aspektes der SPONTANEITÄT und
dessen Verankerung in Hirnstamm und Gefühlsleben auch der Menschen ist
deren durch unabhängige freie Wahlen einzuholende Mehrheitszustimmung zu
jeweils allen vernunftgebotenen biotelen Maßnahmen unverzichtbar. Wir Menschen leben doch
weit mehr als uns bewusst ist "aus dem Bauch heraus", insbesondere
gilt dies für die große Masse der Menschen. Auch der biotele Aspekt der
HYPARCHIE als Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung spricht für das
Vetorecht der direkt Betroffenen gegenüber von der Vernunft her eigentlich
gebotenen Gesetzesregeln. Da das biotele Gutachtenverfahren zugunsten von mehr
Rationalität den Gutachter zur Zurückstellung seiner Gefühle bei seiner
Urteilabgabe zwingt, muss die Emotionalität durch die Abstimmung der direkt
Betroffenen entscheidend berücksichtigt werden.
Die Orientierung der BIOTELIE an der Natur hat zur Folge, dass hinsichtlich der
biotelen Gesetzgebung von Naturrecht gesprochen werden kann. Da die
Gesundheit ein wesentlicher natürlicher Gesichtspunkt der Lebenserhaltung ist
— nur wir Menschen können uns dabei bewusst eine systematische Medizin zur Krankheitsbewältigung
leisten — steht das biotele Hauptziel dynamische Stabilität mit seinen
Aspekten im engen Sinn- und Zielzusammenhang zur Hygiene einschließlich der
Sozialhygiene.
Die biotele Verfahrensweise über den unabhängigen Gutachtenprozess und die Betroffenabstimmung schlägt als politische
Kybernetik den Bogen zu einem quasi fast zwangsläufigen Steuerungsablauf.
Ohne die direktdemokratische Komponente des Vetorechts der Betroffenen aber wäre das
biotele Gesetzgebungssystem unerträglich und sinnwidrig. BIOTELIE will der
intelligenteren und ausgebildeteren Schicht in den Völkern wegen deren
erhöhtem Erkenntnisstand mehr Gewicht einräumen, allerdings unter Betonung des
Rationalen und Verstandesmäßigen und unter Zurückstellung vom Hang zu
Gefühlsmäßigem im Dienst des Eigennutzes.
Da Politik von den Emotionen der Regierten getragen werden muß, ist deren
mehrheitliche Zustimmung als Betroffene für die Erträglichkeit und
Tragfähigkeit der biotelen Regierungskomponente unverzichtbar. Innerhalb des biotelen
Gutachtenverfahrens sind Regeln der zumindest vorübergehenden Zurückstellung
von biotelen Gesetzesvorschlägen unumgänglich, um keine ablehnende Haltung der
von solchen Gesetzen betroffenen Menschen zu provozieren. Erst allmählich,
durch vorteilsbringende Bewährung, lässt sich ein Vertrauen der Bevölkerung
in die biotele Gesetzgebung aufbauen; schließlich wird — bei entsprechender
Behinderung einer Gegeninstruktion von Seiten egoistischer Einzel- und Gruppeninteressen
über die Medien —
die Bereitschaft zum Gebrauch des Vetorechts abflauen.
Die biotele Gesetzgebung könnte eigentlich mit jeder Art von legitimer
Regierungsform verbunden werden, nicht nur mit der
parlamentarisch-demokratischen. Folgerichtig wäre damit die Einführung eines
direkt-demokratischen Elements bei diesen anderen Regierungsformen (bis hin zur
Diktatur) verbunden. Dieser biotele und auch wirklich praktizierte
Verfassungsbestandteil würde, nach weltweiter Verbreitung, selbst diktatorische
Regierungssysteme unter Demokratisierung humanisieren. Partielle
direkte Demokratie (Konstitutionelle Demokratie im eigentlichen Wortsinn) könnte im sich selbst beschränkenden Rahmen der Biotelie zu
einem Garanten des Weltfriedens werden, also zu dem, was sich Immanuel Kant
bereits von der Einführung der Republik als Staatsform aller Länder erhofft
hatte.
Erste konkrete Modellversuche
Es hat sich inzwischen doch erfreulicherweise
wenigstens ein Mitleidiger und Gemeinwohlorientierter gefunden, der seine Bereitschaft dazu erklärte, an
Modellversuchen teilzunehmen. Ein derartiges Zweimann-Projekt kann
natürlich nicht den Beweis erbringen, daß die Verfahrensweise auch bei einer
größeren Anzahl von Mitwirkenden zu vernünftigen Ergebnissen kommen kann. Können doch eine breite Allgemeinwohlorientierung
und Bildungswissen keineswegs allgemein vorausgesetzt werden.
Aber es werden immerhin sofort gewisse Schwächen der Verfahrensweise sichtbar;
und diese Schwächen können großenteils sofort bereinigt werden. Allerdings
kann dabei der Schwachpunkt nicht behoben werden, der sich daraus ergibt, dass
sich nur zwei Köpfe über das Ergebnis zu befinden haben, also auch darüber, ob
die erkannten Schwachstellen wirklich bereinigt wurden. Grundsätzlich
unterliegt das biotele Gutachtenverfahren ständig der Anpassung an Erkenntnisse
über die Forderungen der Wirklichkeit in der Art einer permanenten Reform.
Aus dem Zusammenwirken von bioteler mit der Regierungsgesetzgebung und
Regierungsverwaltung ergäbe sich
die Möglichkeit, den stärker an der Emotionalität orientierten
Regierungsgesetzgebung einen weiten Spielraum bei der Anpassung konkreter von
ihr selbst veranlassten Gesetzesmaßnahmen zu überlassen; dadurch bliebe die
Regierungsgesetzgebung auch für Spannungen innerhalb von
Bevölkerungsschichten verantwortlich, die sich vor allem auch aus der Tendenz zur
wirtschaftlichen Umverteilung zugunsten von Schwächeren zu Lasten der Leistungserbringern ergeben. Die
biotele Gesetzgebung hätte hier subsidiär im Sinne der Hilfe für Schwächere nur einzugreifen, wenn sich grobe
Unrechtstatbestandteile und deutliche Beeinträchtigungen im gesellschaftlichen
Leistungsgefüge durch Regierungsgesetze erkennen lassen. Nimmt jedoch die Umverteilung
zugunsten von Minderleistenden (Wohlhabenden oder Minderbemittelten) ein Ausmaß
an, das die AKTIVITÄT in Form der Handlungsfähigkeit des staatlichen
Gesamtgefüges hochwahrscheinlich vermindert würde, so ist eine derartige
Umverteilung durch bioteles Gesetz möglichst zu unterbinden. Biotele Vereine, aber auch
Bürger in Eigeninitiative, könnten die Politiker auf sich anbahnende Gefahren
hinweisen. Es wäre zu erwarten, dass die Politiker die biotele Begutachtung jedes
ihrer Gesetze durchaus im Voraus in Betracht ziehen würden, um ihrer
Bloßstellung vor der Bevölkerung durch etwaige biotele Vetos vorzubeugen.
Das Fehlen einer rationalen politischen Führung wurde jüngst mit dem Abschalten der älteren deutschen Atomreaktoren auf Anordnung der Bundeskanzlerin deutlich. Da sich die Gefahrenlage in Deutschland durch die Katastrophe im erdbebengeschüttelten und Tsunami-gefährdeten Japan nicht geändert hat, wäre zumindest für diese wirtschaftsschädigende Maßnahme ein Parlamentsbeschluss erforderlich gewesen. Außer Betracht bleibt bei der überbordenden Bereitschaft der mediengesteuerten Bevölkerung in Deutschland zur Selbstschädigung die Tatsache, daß wir in Europa von einer Großzahl von Atomreaktoren umgeben sind, deren Betrieb keinesfalls durch unseren Atomausstieg sicherer wird. Wenn Moral von Deutschland in die Welt getragen werden sollte, so böte BIOTELIE sich als brauchbareres weil ausgewogeneres Mittel an. Einseitig gefühlsgetragene Politik — ideologisch verengte rechnet hierzu — hat bisher nur zu Not, Elend und Leid geführt !
Der "Rettungsschirm" für
Griechenland, das unter Vertragsbruch durch Misswirtschaft vom Staatskonkurs
bedroht ist, entgegen der bei Einführung des Euro eingeführten
Vertragsklausel, daß kein EU-Staat für die Schulden anderer EU-Staaten
aufzukommen habe, entlarvt sich als bewusstes Entrechtungsmanöver gegen den
deutschen Steuerzahler und Sparer zur Forcierung einer Wirtschaftsdiktatur der
Eu-Bürokratie unter Abwürgen der Entscheidungsmacht nationaler Parlamente hin
zu den "Vereinigten Staaten von Europa". Es droht ein verarmtes,
entrechtetes Gesamteuropa, das zum Vasallenstaat der neuen ostasiatischen
Großmächte wird. Diese drohende katastrophale Fehlentwicklung wäre unter der
Kontrolle eines biotelen Gutachtensystems nicht möglich geworden.
Die Nationalstaaten wären in ihrer Geldpolitik an eine ausgeglichene
Haushaltspolitik gebunden.
BESONDERS WICHTIGE BEGRIFFSERKLÄRUNGEN
Dieser Begriff wird von den herrschenden
links-liberalen Kreisen tabuisiert oder dessen Anwendung notfalls als
antihumanitär beschuldigt, abgelehnt und bekämpft. In Deutschland wurde
diese Fehleinschätzung durch die Grausamkeiten der Selektion gegenüber
diffamierten und ausgegrenzten Menschen wegen ihrer rassischen Zugehörigkeit
und den grausamen und schändlichen Ausrottungsaktionen gegen die Verfemten
verstärkt befördert. Das
verwerfliche System, soweit gegen Juden praktiziert, ist unter der Bezeichnung
"Holocaust" in Geschichtsauffassung und derzeitige
bundesdeutsche Staatsräson eingegangen.
Hierzu muß angemerkt werden, dass dieses Ausrottungsprogramm Hitlers und seiner
Helfer einer unabhängigen biotelen Begutachtung nicht standgehalten hätte,
wenn es überhaupt mangels Antrages oder bei Ablehnungshaltung durch die
Volksmehrheit bis zu einer Begutachtung gekommen wäre. Denn die Mehrheit des
Deutschen Volkes war nicht über diese Verbrechen unterrichtet; es hätte sie auch abgelehnt, wie Zeitzeugen und sachliche
Geschichtswissenschaft bestätigen. (Während der Schrecken des Krieges kam
es allerdings, wie immer, besonders bei der Masse zu einer Lockerung der humanitären
Hemmungen.)
Schließlich steht
außer Zweifel, dass die Bürger jüdischer Abstammung unter der Wirkung jahrhunderterlanger Verfolgung eine Auslese mit besonderen intellektuellen
Fähigkeiten darstellten. Ihre Überlegenheit über den weitgehend konstruierten
Typ des "Ariers" und "nordischen Menschen" und ihre insbesondere auch wirtschaftlichen Erfolge
waren es ja gerade, welche den Hass und auch die Habgier insbesondere der maßgebenden braunen
Parteigänger herausforderten.
Außerdem würden Vernichtungsprogramme wie diejenige der NS-Konzentrationslager
und Massenerschießungen wegen groben Verstoßes gegen den Aspekt der HYPARCHIE
(Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung) in einem biotel
kontrollierten Gemeinwesen nicht möglich sein. Besonders großen Schaden hat
für die Weiterentwicklung der Staatslehre die Vorgabe der NS-Führung mit der
Behauptung und dem Anspruch angerichtet, den Gesetzen der Biologie, etwa durch Eugenik und
Euthanasie, in ihrem Herrschaftssystem Rechnung zu tragen.
Leider unterliegen die Politik und die öffentliche Berichterstattung noch
weiterhin der negativen Auslese in Richtung der Verfälschung von
Tatsachen und begünstigt damit Fehlentwicklungen bis hin zur Katastrophe.
Wenn die heute auch bei uns politisch tonangebenden Kommunisten und
Sozialisten im Bund mit den Liberalen und sog. Grünen sich ablehnend gegenüber der Auslese äußern, so
wollen sie doch damit zugleich davon ablenken, dass Auslese auch bei
menschlichen Entscheidungen unvermeidlich ist — auch bei den
ihrigen! Aus der Bekämpfung der positiven Auslese zum Besseren hin folgt
unvermeidbar eine negative zum Schlechteren hin. Weiterentwicklung zur Erhaltung
des Lebens ist natürlicherweise an eine Auslese des weniger Tüchtigen und zum
Leben Geeigneten gebunden. Wenn man die Ausmerzung als die rasche Form der
Auslese bezeichnet, so widerspricht eine solche, gerade auch im Sozialen, dem
Aspekt der HYPARCHIE. Biotele Politik muss sich immer auf ihren langen Atem
besinnen, um eine Politik der Menschlichkeit zu verkörpern. Schon in der
Natur, in der nach Darwin nur der Tüchtigste auf Dauer überleben kann (Survival
of the fittest), spielten Fürsorge — beginnend bei den Brutinstinkten
— und Kooperation eine zentrale Rolle; die Verallgemeinerung des
Faustrechts ist auch für Menschen keine erfolgversprechende Methode. Der
biotele Aspekt der AUSLESE wird hier flankiert von den Aspekten der
GEGENSEITIGKEIT, der HYPARCHIE (Minimierung von Gewalt, Zwang und Bedrohung) und
der SUBSIDIARITÄT (als von unten aufbauende Fürsorge und Hilfe). Die
herrschende Politik aber, welche AUSLESE verteufelt, arbeitet entgegen dem
biotelen Aspekt des VERGLEICHENS mit dem Mittel der Täuschung und des Betrugs
und unterläuft die Gerechtigkeit durch GEGENSEITIGKEIT mit der soziaiistischen
Verteilungsgerechtigkeit, bei der die Parteifunktionäre die Bürger
übervorteilen und die Wirtschaft lähmen..
Die Erfolge der Marktwirtschaft , die
allerdings durch Korruption und Zwangsmaßnahmen von Seiten eines korporativen
Staatssozilalismus im Sinne der Unterlaufung des biotelen Aspektes der
GEGENSEITIGKEIT stark beeinträchtigt werden, liegen insbesondere in dem
Zusammenspiel von AUSTAUSCH, GEGENSEITIGKEIT (Ware oder Leistung gegen Geld) und
der qualitätssteigernden AUSLESE (etwa durch Konkurrenz).
Im biotelen Gutachtensystem nimmt der Aspekt der AUSLESE eine nahezu absolute
Stellung ein. Dies gilt insbesondere für langfristige und
vor allem für unumkehrbare Dauerentwicklungen und hier besonders auch im
biologischen Bereich. — wie eben erwähnt. Einschränkungen, allerdings in zeitlicher Begrenzung,
können sich auch im biologischen Bereich aus dem Aspekt der HYPARCHIE , etwa
zur Wahrung des sozialen Friedens gegenüber kurzfristig krisenhaften
Bedrohungen, ergeben und ständig unter dem Aspekt der SUBSIDIARITÄT als Hilfe
innerhalb der Familien und einem weiteren Kreis sozialer gegenseitiger
Abhängigkeit (Sippe, Gemeinde) wo dieser noch gesellschaftstragend ist.
Nachhaltige Entwicklung steht und fällt mit der AUSLESE.
Nichtbeachtung oder langfristige Verschleppung von Auslese hat in der Regel Unmenschlichkeit
(Inhumanität) zur Folge.
Es ist für die heute Regierenden einfach, die
Nichtbeachtung oder gar Verfemung der Auslese in Anbetracht ihres
Kurzzeitdenkens, das sie bereits über die Medien der Bevölkerung eingehämmert
haben, zu betreiben. Aber das Gleichheitspostulat, von der Gleichbehandlung im
Rechtssystem auf alle Bereiche des Lebens übertragen, stößt auf die Grenzen
der Wirklichkeit.
Im politischen Bereich war es die Partei "Die
Grünen", die mit einem Rotationsprinzip für die Ablösung ihrer
Parlamentsabgeordneten begann, aber bald zu den Gepflogenheiten der anderen
Parteiapparate zurückkehrte. Es sind eben nicht alle Menschen ohne Veranlagung
und ohne Einübung zum Auftreten in der Öffentlichkeit geeignet und überhaupt zum
öffentlichen Dienst ohne Eigennutz (ohne Pöstchen) geneigt. Demokratische
Parteipolitik wirbt mit Namen — d. h. heute mit "Bekanntheit"
— und weniger mit Programmen. Im biotelen Gutachtensystem ist dieses
Rotationsprinzip für die Gutachter von vornherein selbstverständlich; die
Auswahl erfolgt nach Zufallsauswahl aus einer Masse entsprechender Ausbildung
und Fachberufe heraus von Fall zu Fall des gerade zur Beurteilung
Stehenden. "Bekanntheit" ist hier gerade nicht erwünscht.
Noch ein heißes Eisen! Geburtenregelung,
die nicht
etwa durch Abtreibung von Föten über Frauen- oder Elternwillkür erfolgen darf,
die als Ausdruck von
"Autonomie", als Selbstbestimmung ausgegeben wird und als millionenfacher Mord
von Ungeborenen daherschreitet. Geburtenregelung
mit möglichst humanen Methoden ist eine Aufgabe der Menschheit , um den Wahnsinn
der Bevölkerungsexplosion zu stoppen. Nur das wegen Menschenrechtsverletzungen
ständig gescholtene China hat als Staat damit begonnen; und auch heute ist die
"gelbe Gefahr" keineswegs abwegig, wovon etwa auch Russland ein
Liedchen singen kann und nicht nur Russland. Als ich ein Kind war sprach man von
2 Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es trotz Kriege,
Ausrottungskampagnen, Hunger und Seuchen bereits 7 Milliarden! Und alle drängen
nach dem Wohlstand und der Vergeudungswirtschaft, wie wir das gewohnt sind! Die
Natur wird zurückgedrängt, die Wüsten wachsen, von biologischem Artenschutz
wird nur noch geredet, Energie, Rohstoffe, ja das Wasser werden knapp. Und dann
wird noch über das universale Demokratieprinzip, über die Mehrheitsherrschaft (ohne
Ansehen von Qualität) die Geburtenquote ein Instrument für die Machterlangung!
Welcher Vorteil für die Muslime! Die Frau ist laut Koran dem Mann ein
"Acker". Einen Großteil der Kinderaufzugskosten bezahlen hierzulande wir
westlichen Demokraten, da ja jeder bei uns ein "Recht zum Leben hat" und unter
"Elternrecht", jeder das Recht zur uneingeschränkten Kinderzeugung.
Die
neu aufgetauchte "Piratenpartei"
zog mit einem Sprung in Berliner Abgeordnetenhaus ein. In ihrem "Programm"
natürlich auch die Bürgerpension ohne Vorbedingung von Geburt an! Ihr
Sprecher blamierte sich vor dem Fernsehen, als er von der Moderatorin nach der
Höhe des Schuldenstandes des Landes Berlin gefragt wurde. "Viele
Millionen", antwortete er; und bei näherem Nachbohren (nach meiner
Erinnerung) "17 Millionen Euro". (Die richtige Zahl liegt bei 68
Milliarden!) "Die >Piraten" setzen sich in erster Linie für freien
Informationsfluss über das Internet ein; was aber soll dies fruchten,
wenn ein derart irreale Weltsicht herauskommt? Wir werden sehen, ob hier
Erfahrung junge Menschen noch wachsen lässt.
Der biotele Aspekt der GEGENSEITIGKEIT
verlangt, dass Eltern, die ein Kind in die Welt setzen, auch für dessen
Ernährung und Erziehung verantwortlich sind und nicht die Gesellschaft, der
Staat in dem sie gerade leben. Entwicklungshilfe müsste strikt an eine
Geburtenkontrolle gekoppelt sein. Das Anwachsen der Menschheit muss nicht nur
gestoppt, die Menschheit sollte zahlenmäßig wieder zurückgefahren werden im
Dienst an Freiheit, Frieden und Natur. Ein ideales Ziel wäre die
Wiederherstellung der Bevölkerungsstärke um das Jahr 1950. Sterilisationen wären
in den Fällen verweigerter Selbstdisziplin den Abtreibungen
vorzuziehen, wenn medizinisch durchführbar. AUSLESE wird dabei unumgänglich
sein. Welche Heuchelei, jüngst die Debatte um die PID (Präimplationsdiagnostik)!
Schlimm genug, dass die Invitrofertilisation (künstliche Befruchtung im
Reagenzglas) so in Schwung kommt vor allem wegen der Überalterung der
berufstätigen Frauen. Nun soll eine Frau nach solchen Strapazen auch noch dazu
gezwungen werden, vermeidbar ein krankes Kind in die Welt zu setzen und zu
versorgen? Nur weil ja alle Menschen gleich oder gleichwertig sind! Wer versorgt
das anwachsende Heer unserer Altrentner (zu denen ich zähle), wenn sie siech
werden? Wann kommt die Aufforderung zur freiwilligen Euthanasie, weil keine
angemessenen Pflegemöglichkeiten mehr geboten werden können?
Zahlreiche nach und nach vom Bundesverfassungsgericht verfolgte Auslegungen des
Grundgesetzes haben ursprünglich als sicher geglaubte Bastionen von
Rechtsgrundsätzen verwässert und den Schwund unseres Volkes und seiner
langfristigen Leistungsfähigkeit begünstigt. Die vom Westen angeregten
Menschenrechtsdefinitionen und Menschenrechtserklärungen wollen dem Individuum
einen überzogenen Spielraum gegenüber allen Kollektiven und dem Staat einräumen und sind nicht durchgängig für eine globale Rechtsordnung
geeignet. So darf auch die auch körperliche Unverletzlichkeit der Person
nicht zum absoluten Schutzschild für individuelle Rücksichtslosigkeit
und Verantwortungslosigkeit missbraucht bleiben und zum Vorteil von
Ideologien, welche eben darauf zur Machterweiterung abzielen. Ohne Eindämmung
der Bevölkerungsexplosion, die vor allem von sozialen Unterschichten getragen
wird, werden Not und Elend auf der Erde ansteigen und blutige kriegerische
Verwicklungen sich eher verstärken. In Betracht zu ziehen wäre dabei auch die
Schwierigkeit der zukünftigen Ernährung und Versorgung von insbesondere
muslimischen Bevölkerungsmassen, welche heute über Ausbeutung der
Rohstoffvorkommen in ihren Ländern unterhalten werden, nach der absehbaren
Erschöpfung dieser Lagerstätten. Aggressivität dürfte künftig an politischer Brisanz
gewinnen. Die Anziehungskraft individueller Freiheit wird hierzulande leider weit überschätzt, vor allem wenn es nicht
mehr um Wohlstand sondern ums nackte Überleben geht. Verfassungsmäßige
Rechtstaatlichkeit darf nicht so definiert werden, dass sie zwangsläufig
zum Zusammenbruch rechtmäßiger Ordnung führen muss. Der Einfluss des Hirns
aber sollte über die der Faust gestellt werden.
Die Realität der AUSLESE wird uns einholen, wenn wir sie weiterhin zu oft
missachten.
Sollte ein Weg gefunden werden, unter
geringeren Zwangsmaßnahmen zu einer Behebung der Übervölkerung der Erde zu
kommen, so läge dies natürlich auf der Ziellinie der HYPARCHIE, insoweit diese
Wirkung nicht zwangsläufig über Elend, Krankheit, körperliche und geistige Schwächung erreicht
wird. Es ist auch der noch nicht industrialisierten Menschheit zuzugestehen,
dass sie am steigenden Lebensstandard teilhaben wollen, den die Industrieländer
erreicht haben und noch vorantreiben. Gewähr für eine aus Bequemlichkeit
absinkende Geburtenrate bietet der materielle Wohlstand nicht. Wenn Maßnahmen
gegen die Ausbreitung rasch wachsender Minderheiten von geringerer
Tragfähigkeit für die Industriekultur mit dem Ergebnis einer Verdrängung
bisheriger bei der Industrialisierung erfolgreicherer Kulturen, wie der
deutschen und europäischen, angeregt werden, so sollte dabei in Betracht
gezogen werden, dass das Verschwinden dieser den revolutionären technischen Fortschritt bisher maßgeblich
mittragenden
Kulturen und Rassen (Genträger) auch für die übrige Welt einen Verlust
darstellen würde. Der sich ankündigende Zusammenbruch Europas und der Weißen
nach dem geschichtlichen Muster des Zusammenbruch der Weltreiche von Rom und
Byzanz muss nicht unbedingt als geschichtliche Gesetzmäßigkeit hingenommen
werden. Wenn man aus Geschichte lernen kann, so darf diese Hoffnung nicht
auf die ständige Erinnerung an Auschwitz und die Folgen des Zweiten
Weltkriegs unter Ausblendung der großartigen Jahrtausende alten deutschen und
europäischen Tradition gestützt werden.
An dieser Stelle muss noch einmal betont werden, dass das biotele
Gutachtenverfahren in erster Linie als bestechungsfreies und an der Wirklichkeit
ausgerichtetes einzurichten wäre. Sollte es in das staatlich-rechtliche
Entscheidungsgefüge eingebaut werden, so ist es unlösbar und unmittelbar über die
direkt-demokratische Entscheidung wirksam. Dieses Filter der Mehrheitszustimmung
der Betroffenen würde auch vor übereilten Maßnahmen in Richtung
Bevölkerungspolitik schützen, so dass die diesbezüglichen obigen
Überlegungen zeitlich zunächst weit in den Hintergrund gedrängt würden.
Derartige Maßnahmen müssten erst einmal auch den Völkern und Massen
überzeugend nahegebracht werden. Leider könnten es Hunger, Not und Elend
sein, die erst als Lehrmeister auftreten müssen.
Die Argumente derer, die
von einem Nachlassen des Bevölkerungsdruckes sprechen, sind nicht sehr
überzeugend. Es wird sogar damit spekuliert, daß die durch die
'Antibaby-Pille in das Grundwasser gelangenden Östrogene die männliche
Fruchtbarkeit absenken; aber dies träfe doch nur bei den Völkern zu, die
bereits extensive und freiwillig Geburtenreglung betreiben! Und den übrigen
Säugetieren und Fischen könnte diese Umweltverschmutzung auch übel
mitspielen.
Augenblicklich wäre es das Problem der Staatsschuldenkrise, die als
Systemfehler der parlamentarischen Demokratie erkannt und bekämpft werden muss.
Es handelt sich eben nicht um ein Versagen der Marktwirtschaft, wenn von
staatlicher Seite die Risiken für Spekulanten abgefedert oder gar aufgehoben
werden, sondern um ein sozialistisches Diktat durch die Hintertür. Ohne eine
Lebensführung und Regierung über die wirtschaftlichen Verhältnisse hinaus, bei
ausgeglichenen Haushalten, wären unsere Regierungen nicht dazu gezwungen, das
Volksvermögen zu verschleudern, um trotz hoher Verschuldung weiterhin neue Kredite aufnehmen zu können.
Hauptsächlich wegen der Klüngelei zwischen Politkern und Bankern und wegen der
immensen Staatsschulden sind die Großbanken "systemrelevant" und
"müssen gerettet werden", wobei die Risikoübernahme durch den Steuerzahler ein
Freibrief für Fortdauer wilder Spekulationsgeschäfte ist.
Die Aufnahme einer Schuldenbremse in die Verfassung erst für spätere
Jahre ist, ohne politisch wirksame Instanz für eine dynamische
Stabilisierung auch gegen Partei- und Verbandinteressen, reine Augenwischerei,
da Verträge und auch die Verfassung unter derzeitigen Verhältnissen nicht
eingehalten oder sehr kurzfristig durch die Parlamente verändert werden (siehe
den Vertrag von Maastricht)..
Nicht nur der Wohlsstand, sondern auch die Rechtsstaatlichkeit stehen zur
Disposition, wenn es unter der Formel "Mehr Europa" in die
sozialistische Diktatur der Kommissare gehen soll. Das "Europa der
Vaterländer" (Charles De Gaulles) wäre die große Chance durch rechtlich
geregelte, friedliche Konkurrenz , d. h. Wettbewerb, früher häufig
verfeindeter Staaten. Demokratie ist an nicht zu große Nationalstaaten
gebunden, an überschaubare Lebensverhältnisse; Großreiche wie China, und
vielleicht schon die USA bieten nur bei entsprechender Untergliederung in
weitgehend selbständige Einheiten Möglichkeiten zur Entfaltung einer
Demokratie.
Dieser Begriff wird landläufig anders
aufgefasst als in der biotelen Bedeutung. Unter Ausgleich werden
Ersatzleistungen ("Ausgleichsleistungen") für jedwede Benachteiligung
von Seiten der Gesellschaft oder auch von der Natur verstanden. Mit dem Begriff
des Ausgleichs, der zu einem Rechtsanspruch erhoben wird, verschleiert
man den brutalen Zugriff auf das Eigentum, die Früchte des Fleißes anderer. Ein derartiger
Ersatz für Schwächung widerspricht jedoch der AUSLESE.
Im System der BIOTELIE fallen derartige Ersatzleistungen für Schwächungen
unter den biotelen Aspekt der SUBSIDIARITÄT als Hilfe.
AUSGLEICH ist in bioteler Auffassung zumeist
eine ungleichzeitige Gegenseitigkeit. Letztere liegt zumeist oder zu
einem bedeutenden Anteil auch Versicherungen zugrunde, die Risiken abdecken
sollen.
AUTONOMIE (Freiheit) wird in der Moderne und
vor allem unter Beistand der öffentlichen Medien als Libertinität, also
weitgehende Willkür und beliebige Willensbestimmung missverstanden. Am derzeit
weithin öffentlich geduldeten linken Rand des Parteienspektrums sind hier die
"autonomen Gruppen" angesiedelt, welche im Extremfall etwa als
Hausbesitzer das Privateigentum missachten oder im Zusammenhang mit dem
"antifaschistischen" Widerstand jegliche Ausübung der grundgesetzlich
verbürgten Meinungs- und Versammlungsfreiheit gegenüber politisch konservativ
und "rechts" Ausgerichteten zu verhindern oder doch zu stören suchen.
Der biotele Aspekt AUTONOMIE stützt sich jedoch stark auf den
"kategorischen Imperativ" von Immanuel Kant und beinhaltet im
ursprünglichen Wortsinne die Selbstgesetzgebung des Einzelnen und von Gruppen
bis hin zu Staaten, die gemäß dem Aspekt der SUBSIDIARITÄT von der kleinsten
Einheit, dem Individuum, her aufbauend sein Geschick verantwortlich in die
Hände nehmen und ihre Entscheidungsfreiheit auch gegen Beeinträchtigungen
verteidigen.
AUTONOMIE ist ein spezifisch auf den Menschen als Individuum und die menschliche
Gesellschaften und Gemeinschaften hin ausgerichteter Aspekt. Er setzt nämlich
komplexe geistige Fähigkeiten voraus und steht in direkter Abhängigkeit vom
biotelen Aspekt des VERGLEICHENS also dem Urteilsvermögen auf der Grundlage
wirklichkeitsnaher Informationen.
Im Sinne der PLURALITÄT (Vielgestaltigkeit) der menschlichen Kulturen kann eine
Einschränkung und Eingrenzung von Informationen und des VERGLEICHENS
hingenommen, ja vorgenommen werden, wenn dadurch über die Stärkung der
biotelen Aspekte der SPONTANEITÄT und der AUTARKIE sich für menschliche Kultur
des Überlebens besondere und erweiterte Möglichkeiten eröffnen (z. B. für
Stammeskulturen).
Die Eindämmung der globalen Geburtenexplosion ist Voraussetzung für einen
nachhaltigen Naturschutz; eine vielgestaltige Natur wiederum ist eine
wesentliche Bereicherung, ja Voraussetzung für menschliche Freiheit. Die
natürliche AUSLESE über Krieg, Not und Elend kann nicht durch die Anwendung
einer demokratischen Mehrheitsherrschaft in eine friedliche und einvernehmliche
Konkurrenz in Wohlstand — wie mit BIOTELIE angestrebt — gewandelt werden,
wenn die Raum- und Ressourcenknappheit durch einen Wettbewerb um die höchsten
Geburtenquoten erhöht wird. Quantität kann Qualität nicht ersetzen.
Masse statt Klasse, dies ist keine Lösung für die Menschheit.
Zwar haben sich frühere zeitliche Voraussagen hinsichtlich der
Erschöpfung von Bodenschätzen, wie die des Club of Rome 1972 nicht
bewahrheitet; doch führt die erweiterte Ausbeutung zu massiven
Naturbeeinträchtigungen. Voraussagen über ein Stagnieren des Anwachsens der
Menschheit wurden bisher leider immer wieder rasch überholt und beruhen nicht
auf gesicherten Vorausaussagen. Der "Kampf der Kulturen" (Huntington)
wird auch zunehmend als Gebärwettbewerb geführt und wächst sich, durch das
demokratische Prinzip der Mehrheitsherrschaft befördert, zu einem
Weltkrieg aus. Der "Westen" leistet unter Unterdrückung
der Wirklichkeit des Aspektes der AUSLESE (im Sinne Charles Darwins) dieser für
die Erhaltung und Weiterentwicklung der Hochzivilisation gefährlichen
Entwicklung Vorschub.
Voraussetzung für ein bioteles Gutachtenverfahren sind umfassende Informationsmöglichkeiten der Gutachter für ihre Aufgabenstellung berührende Vorgänge und Erkenntnisse, welche spätestens im Zuge der Einordnung in die Gesetzgebung auf gesetzlich allgemein angeordneter Auskunftspflicht gestützt sein muss. Die politische Herausstellung und Überbetonung des Datenschutzes zielt leider häufig auf eine Erschwerung der Informationsmöglichkeiten über Tatsachenzusammenhänge ab. Der biotele Aspekt des VERGLEICHENS dagegen kann geradezu als Ausgangs- und Angelpunkt eines rechtstaatlichen Systems gesehen werden. In diesem Sinne berufen wir uns auf das Zeitalter der Aufklärung; stehen wir doch heute diesbezüglich vor einem Abgrund gezielter Desinformation.
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